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WM-Langdistanz Oklahoma: Julian Beuchert holt Gold

26. September 2016 von Christine Waitz

Team Sport for Good,   einmaligJulian Beuchert hat sich seinen Traum erfüllt. Nach dem Titel bei den Deutschen Meisterschaften Mitteldistanz in Heilbronn und dem EM-Gold in Wiesbaden über die gleiche Distanz krönte der 24-Jährige seine Erfolgssaison in Oklahoma mit dem WM-Titel über die so genannte Nizza-Distanz (4 km Schwimmen, 120 km Radfahren, 30 km Laufen). In 6:30:32 Stunden kam er in der Gesamtwertung auf den 13. Platz – in der AK 20-24 siegte Beuchert mit einem Vorsprung von mehr als einer Stunde auf den Zweitplatzierten.


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Nachwuchsathlet Julian Beuchert hatte sich bereits zu Beginn des Jahres das Tripple bestehend aus Europa- und Deutscher Meister über die Mitteldistanz, sowie Weltmeister über die Langdistanz als Ziel gesetzt. Die ersten beiden Titel hatte er sich bereits gesichert und so stand am Samstag das Saisonfinale auf dem Programm, mit dem er seine Saison krönen konnte. Die Vorbereitung lief sehr gut und so stand er hochmotiviert an der Startlinie.

„Das Schwimmen war abenteurhaft. Viel Wind, viele Wellen und teilweise sehr flaches Wasser machten eine schnelle Auftaktdisziplin zu Nichte und so benötigte ich für die vier Kilometer Schwimmen zehn Minuten länger als geplant. Auf dem Rad war ich dann alleine unterwegs und konnte meine Wattwerte konstant fahren. Leider hatte ich Probleme mit der Energieaufnahme und so ging ich mit Magenschmerzen auf die Laufstrecke.“

Team Sport for Good, einmalig

Die ersten Kilometer ist Beuchert dann konservativ in der Hoffnung angelaufen, dass sich seine Magenprobleme bessern. Das war leider nicht der Fall und so musste er zwei Toiletten-Stopps einlegen. Doch auch die konnten ihn auf der Jagd nach dem Weltmeisterschaftstitel nicht mehr aufhalten. „Glücklicherweise hatte ich bereits nach dem Radfahren über 15 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Athleten in meiner Altersklasse und mehr als zehn Minuten auf den zweiten Agegrouper. So konnte ich das Rennen kontrolliert nach Hause laufen und mir nach dem WM-Titel über die Ironman 70.3 Distanz im letzten Jahr einen weiteren Titel erkämpfen. Es war ein sehr harter Tag aber für mein erstes Rennen über die Langdistanz bin ich sehr zufrieden,“ fasst er das Rennen zusammen.

Eine weitere WM-Plakette eroberte Christian Reinecke in der AK 30-34. Er benötigte für die insgesamt 154 Rennkilometer genau 7:25:27 Stunden und wurde dafür mit Bronze belohnt. Gunter Stecher, der dritte im Bunde der DTU-AK-Athleten konnte den Wettkampf nicht beenden.

Donnelly nach starkem Beginn auf Platz 15

Achtbar schlugen sich auch die beiden DTU-Vertreter in der Elitewertung. Der Darmstädter Sean Donnelly hielt beim Schwimmen und Radfahren mit den Besten mit – verlor auf der Laufstrecke aber viel Zeit und landete nach 6:40:45 Stunden auf dem 15. Rang. Auch Elmar Heger musste beim Laufen kämpfen. Er kam nach 7:14:31 Stunden noch eben unter die Top 20.

Foto: Team Sport for Good

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