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Die Wettkampfperiode: Wie hält man die Topform?

12. Juli 2010 von Philipp Peter

In den letzten Monaten habt ihr fleißig trainiert. Ihr habt Wind und Wetter getrotzt und habt einen Stein nach dem anderen eures Trainingshauses aufeinander gebaut. Nun ist die Form prächtig und die ersten Wettkämpfe stehen auf dem Programm. Die Frage ist nun, wie könnt ihr möglichst lange die Topform halten, damit sich der ganze Aufwand auch wirklich gelohnt hat.


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Viele Triathleten haben nicht nur einen Wettkampf pro Saison geplant oder wollen nach dem Saisonhöhepunkt noch länger von ihrer guten Form profitieren. Um das in mühsamen Training erlange Leistungsniveau zumindest weiter zu halten ist, eine effektive Trainingsgestaltung und ein optimales Verhältnis von Belastung und Erholung notwendig. Doch wie sollte das Training zwischen den Wettkämpfen aussehen und wie lange ist dieses Halten der guten Form überhaupt möglich?

Zuspitzen und Konservieren
Ziel des Trainings in der Wettkampfperiode ist es also weitere Leistungen auf hohem Niveau abrufen zu können und gleichzeitig das erlangte Leistungsniveau möglichst lange, zumindest bis zum letzten Wettkampf der Saison, zu konservieren. Die Trainingsgestaltung sollte deshalb zwei grundsätzliche Aspekte beinhalten: die optimale Erholung und Formzuspitzung für die einzelnen Wettkämpfe und gleichzeitig das Setzen weiterer Trainingsreize, die für das Halten der aeroben und anaeroben Ausdauerleistungsfähigkeiten sorgen.

Hohe Wettkampfbelastung
Die Trainingsgestaltung in der Wettkampfperiode ist im Grunde einfach. Die Struktur des Trainings geben die geplanten Wettkämpfe vor und die Trainingseinheiten werden in diese Struktur optimal eingebaut. Dabei ist zu beachten, dass ein Wettkampf egal ob über die Sprint-, Kurz-, Mittel- oder Langdistanz eine viel höhere Belastung für den Körper darstellt, als eine Trainingseinheit, mag sie noch so intensiv sein. Erste Signale der Übermüdung müssen deshalb auch in der Wettkampfperiode stets beachtet werden.


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