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Wettkampf: Mach dein Rad fit fürs Rennen

8. Mai 2014 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz/freiEs gibt kaum etwas ärgerlicheres als wenn ein Rennen am Material scheitert. Während im Schwimm- und Laufpart kaum die Gefahr besteht einen Defekt zu erleiden, ist das Risiko beim Rad größer. Wir sagen euch, wie ihr euer Rad fit für das Rennen macht. Von A wie Aerolenker bis Z wie Züge.


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Ist euer Rad schon fit für das Rennen? Gut vorbereitet in den Wettkampf zu gehen bedeutet nicht nur gut trainiert zu haben. Auch das Material will gut präpariert sein. Denn wer will schon mit einem Plattfuß wertvolle Minuten verlieren? Vor der Rennsaison steht deshalb noch eine technische Überprüfung des Renners auf dem Programm.

Last Minute ist Tabu

christine waitz,   freiSchalt- und Bremszüge, Kette, Funktion der Schaltung und der Zustand der Mäntel sollten rechtzeitig vor dem Rennen überprüft werden. Während die korrekte Funktion der Bremsen beim Eintritt in die Wechselzone durch die Kampfrichter überprüft wird und somit euer Ticket zum Wechselplatz darstellt, zeigen sich Schwächen bei Schaltung oder Mänteln meist erst im Rennen. In euerem Zeitplan sollte der Rad-Check also bereits einige Tage vor dem Rennen stehen. Dann hat im Notfall euer Radhändler sicher Zeit, Erste Hilfe für den Renner zu leisten.

Wettkampfmaterial testen

Lange Monate war es im Keller herumgestanden, jetzt kommt es an das Tageslicht. Das Wettkampfmaterial. Hochprofilfelgen, Scheibenrad, Aerohelm. Vor dem ersten Rennen der Saison darf das selten eingesetzte Material ruhig einmal getestet werden. Denn vielleicht verlangen die Bremsen bei den Felgen etwas Anpassung? Oder die Schaltung muss nachjustiert werden? Vielleicht hatte man im letzten Jahr noch ein paar mehr Haare auf dem Kopf und der Helm sitzt zu locker? Oder die gewachsene Haarpracht passt nun kaum mehr unter die Aerohaube?

Mahlzeit!

triathlon.de freiEueren Drink vertragt ihr gut, die Riegel liegen nicht schwer im Magen, der Rennrag kann kommen. Doch habt ihr euch schon überlegt, wo ihr euere Verpflegung im Wettkampf verstaut? Spezielle Aero Trinksysteme erleichtern im Rennen die Flüssigkeitsaufnahme, müssen aber auch in den Lenker passen. Riegel und Gels können auf das Oberrohr geklebt werden, in Oberrohrtäschchen verstaut werden oder in spezielle Gel-Halter geklemmt werden. Doch halten diese Konstruktionen ein Schlagloch aus?

Auch in Sachen Verpflegung gilt es das Vorgehen des Renntages im Vorfeld auszuprobieren. Sonst stellt man erst im Rennen fest, dass die doppelte Lage Tape um den festgeklebten Riegel vielleicht doch etwas unpraktisch ist, oder dass sich die Verpflegung nach dem ersten Schlagloch in alle Himmelsrichtungen verflüchtigt.
Ebenfalls untergebracht werden möchte übrigens das Pannenkit. Ob im Satteltäschchen oder an die Sattelstütze geklebt. Im Notfall sollte es schnell bei Hand sein.

Eins, zwei… Testrennen

Ihr seht, Übung macht den Meister. Warum also nicht ein kurzes Testrennen einbauen? Hier kann man nicht nur Material und das komplette Wettkampf-Setup einmal auf seine Tauglichkeit überprüfen, sondern auch die wichtigen Abläufe einüben. Wer das lieber in Ruhe macht, kann einfach zu Hause ein Koppeltraining mit Wettkampf-Feeling durchführen.

Zur Themenwoche „Gut vorbereitet in den Wettkampf.“

Fotos: triathlon.de

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