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Weltmeistermacher Wolfgarten startet bei Chiemsee und Schliersee Alpen Triathlon

12. Mai 2015 von Christine Waitz

Jan Wolfgarten, einmaligChieming/Schliersee, 12. Mai 2014 – Er ist selbst Schwimm-Europameister und hatte großen Anteil am Weltmeistertitel von Ironman-Hawaii-Sieger Sebastian Kienle: Jetzt will Jan Wolfgarten selbst die Triathlon-Atmosphäre erleben und sein Tiathlon-Debüt geben. Der erste Wettkampf über die Kurzdistanz ist gleich eine harte Nummer: der Sixtus Schliersee Alpen Triathlon am 13. Juni. Keine zwei Wochen später soll dann beim 4. Chiemsee Triathlon (28.6.) die Premiere über die Mitteldistanz folgen.


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„Ich freue mich, einmal richtige Rennatmosphäre zu erleben“, sagte der heute 33-Jährige auf der Homepage der Eventagentur Wechselszene, die beide Rennen auf die Strecke bringt.

Jan Wolfgarten ,einmaligDass er das Zeug dazu hat, ist unbestritten. Im Dezember 2009 holte sich Jan Wolfgarten überraschend den Sieg über 1.500 Meter Freistil bei der Schwimm-Europameisterschaft in Istanbul. Und zwar in einer Zeit, von der die meisten Triathleten nur träumen können: 14:20 Minuten brauchte er und legte damit eine Fabelzeit hin, die nach wie vor als deutscher Rekord auf der Kurzbahn Bestand hat. Mittlerweile lebt der Frankfurter im Raum München und konzentriert sich darauf, andere im Wasser voranzubringen. Neben zahlreichen Talenten aus der Schwimmerszene verhalf er Sebastian Kienle zu besserer Leistung in der Auftaktdisziplin und damit auch zu entscheidenden Sekunden im Kampf um die Weltmeisterkrone beim Ironman Hawaii 2014. „Meine Wahl für Triathlonschwimmtraining!“, schreibt Kienle über seinen Trainer.

„Am meisten fehlen mir die Wettkämpfe“

Der hält sich auch nach seinem eigenen Karriereende als Schwimm-Profi noch regelmäßig fit. „Mein Minimalziel sind zehn Stunden Sport in der Woche. Alles, was darüber hinausgeht ist toll und macht mir viel Spaß.“ Als Trainer hat er Triathleten schätzen gelernt. „Triathleten sind mir als viel zielstrebiger aufgefallen, von Ernährung über Ausrüstung bis hin zur täglichen Einstellung im Training sind sehr viele sehr vorbildlich.“ Sich im Training zu verausgaben, habe ihm selbst auch immer viel gegeben, doch gibt er auch zu: „Am meisten fehlen mir die Wettkämpfe.“

Wettkampfatmosphäre holt er sich jetzt am Schliersee und am Chiemsee. „Die beiden Rennen sind ja fast in meiner Nachbarschaft.“ Den Spitzingsattel, unter Teilnehmern des Schliersee-Alpen- Triathlons gefürchtet, fahre er immer “gerne ” im Training. Tipps kann sich der Lehrer jetzt von seinem Musterschüler holen – dann klappt’s sicher auch für den Schwimm-Europameister mit dem Triathlon-Debüt.

Zur Website der Rennen.

Fotos: privat/Jan Wolfgarten

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