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Was sind Nukleotide?

11. Januar 2011 von Meike Maurer

Nein, mit diesem Artikel wollen wir euch nicht in die Luft- und Raumfahrtlehre einführen – es geht um das Thema Ernährung und worauf ihr unter anderem im Winter besonders achten könnt.


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Nukleodtide beschleunigen die Zellteilung

Nukleotide sind die primären Zellbausteine der DNS und RNS. Im Wachstum oder bei der Immun-Abwehr ist der Körper gefordert, ständig neue Zellen zu reproduzieren. Um zwei Tochterzellen hervorzubringen, muss eine typische Zelle ihre Masse und ihren gesamten Inhalt verdoppeln. Bei einem ersten Schritt wird dabei die DNA verdoppelt.
Eine normale DNA besteht aus ca. 3 Milliarden Nukleotiden, erst nach der DNA-Verdoppelung bilden sich die zwei Zellkerne und die Zelle beginnt, sich in zwei Zellen zu teilen. Es wurde gezeigt, dass die Zufuhr mit der Nahrung die Vermehrung gewisser Zellen beschleunigt.

Kann der Körper Nukleotide selber produzieren?
Früher war man der Meinung, der Körper könne Nukleotide eigenständig bilden. Neuere Forschungsergebnisse zeigten aber, dass es Situationen gibt, in welchen der Körper durchaus auf die Zufuhr über die Nahrungskette angewiesen ist. Vor allem Stress-Situationen (Krankheit, Regeneration), Mangelernährung oder ein forciertes Muskelwachstum kann den Bedarf deutlich über die körpereigene Produktionsrate steigern.


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