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TriTeam Schuster: Ab zum Alpen-Triathlon am Schliersee

1. Juli 2011 von Meike Maurer

Für die 12 Mitglieder des TriTeam Schusters wird es am Wochenende ernst – nun wird sich zeigen, was das Training der letzten Monate wert war. Auch Ute Schäferin, die Trainerin des Teams, wird ganz genau hinschauen und ihren Schützlingen die Daumen drücken. Kurz vor dem Rennen haben wir noch mit Ute gesprochen und gefragt, welche Tipps sie ihren Schützlingen mit auf den Weg gibt.


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Noch ein Wort zu Ute Schäfer: Bis vor ein paar Jahren war Ute selbst noch als aktive Triathletin unterwegs. Unzählige nationale und internationale Erfolge gehen auf das Konto der studierten Diplom-Sportökonomin, die vor allem auf dem Rad berühmt-berüchtigt war und wahrscheinlich immer noch ist. Zu ihren größten Erfolgen zählen ein zweimaliger Gewinn des Deutsche Meister Titels im Kurztriathlon und ein DM-Titelgewinn im Duathlon, sowie auf der Mittle- und der Langdistanz. Außerdem wurde sie Zweite beim Ironman Lanzarote 2003 und Fünfte beim Ironman in der Schweiz ein Jahr später.

Eines ist klar, Ute weiß, wie man erfolgreich Triathlon betreibt und wird den Rookies des Tri-Team Schuster viele wertvolle Tipps weitergegeben haben.

Ute, aus was für Menschen besteht das TriTeam Schuster, das du die letzten Monate auf  den Garmin-Alpen-Triathlon vorbereitet hast?

Das Team besteht aus 12 Mitgliedern im Alter zwischen 23 und 45 Jahren, darunter fünf Frauen, die sich auf die Ausschreibung des Sporthaus Schuster in München im Winter beworben haben. Voraussetzung für die Aufnahme ins Team war, dass Erfahrung im Ausdauersport bereits vorhanden war und jeder ein Rennrad besaß. Das war allerdings bei einigen zu Beginn des Projektes Ende Februar noch nicht der Fall. Trotzdem sind inzwischen alle flink auf ihrem Renner unterwegs.

Was ist das Besondere am Team?

Das Besondere ist, dass noch kein Teammitglied vor Projektstart einen Triathlon absolviert hat. Mittlerweile haben aber alle in der Vorbereitung mindestens einen Sprint-Triathlon erfolgreich absolviert

Wie war die sportliche Ausgangssituation der Teammitglieder?

Die meisten haben schon mal an Läufen teilgenommen. Auch drei Ex-Handballer sind dabei. Eine der Damen hat erst vor zwei Jahren überhaupt mit Sport angefangen. Und trotzdem ist die Gruppe im Training sehr homogen.

Was war deine Aufgabe?

Ich habe für jedes Teammitglied einen individuellen Trainingsplan erstellt. Zusätzlich haben wir uns mindestens ein Mal pro Woche zum gemeinsamen Training getroffen. Wir waren insgesamt dreizehn Mal Schwimmen, vier Mal Radfahren, sechs Mal laufen und haben zwei Mal zusammen ein Koppeltraining an der Ruderregattastrecke in Schleißheim absolviert. Dadurch ist die Gruppe zusammen geschweißt und trifft sich auch außerhalb der offiziellen Trainingseinheiten.

Wie sah der Trainingsplan in den letzten Monaten aus?

Das Training hat Anfang Februar begonnen und geht bis zum Garmin Alpen-Triathlon am kommenden Samstag. Die Trainingspläne sind an die individuelle Leistungsfähigkeit der Teammitglieder und deren Zeitbudget angepasst. Die meisten haben zwischen fünf und zehn Stunden pro Woche trainiert, wobei das Training mit zunehmender Nähe zum Wettkampf immer spezifischer wurde. Das heißt z.B., dass nach dem Radfahren oft gleich die Laufschuhe geschnürt werden mussten.

Wie sahen die Schlüsseleinheiten aus?

Unsere Schlüssel-Trainingseinheiten waren zwei Koppeleinheiten an der Ruderregattastrecke, wo wir drei Mal nach einer 5km-Radrunde um die Regattastrecke noch 2km gelaufen sind – eine optimale Vorbereitung, auf den für die meisten unangenehmen Wechsel vom Radfahren zum Laufen. Außerdem konnte das TriTeam bei der Teilnahme am Münchner Stadt-Triathlon den Ernstfall auf der kürzeren Sprintdistanz üben und sich davon überzeugen, dass sie bereits Mitte Mai im Training recht weit waren.


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