Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Wettkampf > TriStar111: Mein erster längerer Wettkampf!

TriStar111: Mein erster längerer Wettkampf!

1. Juni 2011 von Meike Maurer

Dieter Hausmann über seinen ersten längeren Triathlon, den er in Worms über die Strecken 1 km Schwimmen, 100 km Radfahren und 10 km Laufen absolvierte. Hier seine Eindrücke.


Triathlon Anzeigen

1. Tag in Worms – 27.05.2011: Die Location direkt am Rhein ist der absolute Hammer. In einem abgetrennten Hafenbecken geht´s ins Wasser und anschließend circa 350 Meter in die Wechselzone. Im Zielbereich war bereits am Freitag alles aufgebaut und die ersten haben ihre Startunterlagen abgeholt. Einfach mal die Kulisse genießen und schon ist das Kribbeln im Bauch da. Ich kann es kaum noch erwarten. Alle Gedanken bzw. Bedenken, ob man genug trainiert hat sind wie weggeblasen. Hab vertrauen und es wird schon werden. Und wer bei dieser Kulisse nicht das Beste aus sich herausholen kann, der ist hier eh fehl am Platz. Aber das ist sicherlich keiner der 1000 Teilnehmer am Sonntag. Jetzt noch etwas erholen, die Sachen für das morgige Check-in vorbereiten und ab in die Federn.

?2. Tag in Worms –  28.05.2011:

?Startunterlagen abgeholt und ein kleines Startergeschenk erhalten – ein netter Rucksack in dem man so einiges unterbringt. Bei den Startunterlagen sind auch gleich die ganzen Beutel für die beiden Wechselbereiche mit dabei sowie ein extra Beutel für Kleidung danach.

So jetzt noch mal über die Messe gehen und die ganze Atmosphäre aufnehmen. Einfach irre. Es sind 1000 Teilnehmer am Start und das aus 21 Nationen. Aber einen kleinen Dämpfer habe ich doch bekommen: Mein Favorit und Titelverteidiger Chris McCormack ist leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mit am Start. Echt schade. Hätte  gerne mal das ein oder andere Wörtchen mit ihm gewechselt. Aber zumindest konnte ich ein paar Worte mit Nicole Leder wechseln. Sie hält sich allerdings einen Start noch offen. Sollte sie starten dann beim 33.3.

Spannung liegt in der Luft

?So, nun ist es soweit. Das Rad noch mal gecheckt und sauber gemacht. Alle Beutel sind gepackt und bereit für den morgigen Tag. Also, ab in die Wechselzone. Langsam wächst das leichte Kribbeln im Bauch zu einem Krummeln an. Auf dem Weg zur Wechselzone ist die Materialschlacht bereits im vollen Gange. Kuota, Cervelo, Cannondale, Giant, Fuji, Stevens, S-Work, Cannyon und was es sonst noch so alles gibt. Eines schöner und edler als das andere.

Häusliches Einrichten der Wechselzone

In der Wechselzone  angekommen muss man erst mal die Orientierung finden. Ok. zuerst mal den Radbeutel an meinen Haken mit der 344 und das gleiche mit dem Laufbeutel. So, dies wäre geschafft. Aber da fehlt doch noch was. Ach ja, das Rad muss noch an die richtige Stelle. Gar nicht so einfach. Aber nach einer Wegstrecke von fast 150 m  hab ich den richtigen Platz gefunden. Hier darf mein Baby heute übernachten und sich auf den morgigen Tag freuen. Noch das ein oder andere Gespräch mit anderen Teilnehmern geführt, die Wege genau angeschaut und schon wieder raus aus der Wechselzone.

?19:00 Uhr: Die Wettkampfbesprechung beginnt. Ganz schön voll der Saal. Nach der Besprechung gibt´s was Feines zu essen: Kartoffeln, Würste, Fleischpflanzerl, Salate und noch mehr. Ein Teller – mehr bekomme ich eh nicht rein. Während des Essens bekomme ich auf einmal eine Gänsehaut – ich sehe mich um und spüre die leichte Spannung im Saal und die Vorfreude der Athleten auf den morgigen Tag.

Nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang gemacht um den Kopf etwas frei zu bekommen und ab ins Bett. Der morgige Tag wird super werden

Noch eine kleine Anmerkung zum Essen und zur Wettkampfbesprechung: Trotz 600 Helfer waren sich die Organisatoren in Person von Nicole und Lothar Leder nicht zu schade, die Tische nach dem Essen abzuräumen oder auch leere Flaschen aufzuräumen und frische Getränke zu reichen. Dies verdient meinen absoluten Respekt!

Zum Wettkampfbericht

Fotos: Ingo Kutsche – www.sportfotografie.biz


Seite: 1 2
Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden