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TriStar Worms: Der Triathlon mit Langdistanz-Feeling

18. Januar 2012 von Meike Maurer

Am 10. Juni 2012 findet zum dritten Mal der TriStar Worms statt. Der Triathlon lockt mit schönen Strecken, einem anspruchsvollen, aber schnellen Radkurs durch die Weinberge von Rheinhessen, einer flachen Laufstrecke und mit einer professionellen Organisation. Das Rennen über die Distanzen 1-100-10 ist sowohl für Triathlon-Einsteiger, die die Stimmung eines längeren Triathlons genießen wollen, wie für ambitionierte Athleten als Vorbereitungswettkampf für den Saisonhöhepunkt geeignet. Wir haben mit Hauptorganisator Lothar Leder über die Highlights des Rennens gesprochen.


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2012 findet der TriStar in Worms bereits das dritte Mal statt. Wie hat sich das Rennen seit 2010 entwickelt und was ist dieses Jahr neu?

Wir sind jetzt im dritten Jahr und sind mit der Entwicklung  sehr zufrieden. Wir setzten auf Qualität und nicht auf Masse, das heißt wir entwickeln uns stetig weiter und jedes Jahr wird die Orga noch besser.

Neu ist dieses Jahr, dass die 100 km Radfahren in zwei Runden à 50 km durch die malerischen Weinberge von Rheinhessen bewältigt werden müssen. Der Kurs ist dadurch noch sicherer geworden, was uns sehr wichtig ist. Es gilt nach wie vor das Windschattenverbot. Die Strecke des TriStar33.3 (300m-30km-3 km) wurde ebenfalls geändert.

Außerdem haben wir einen neuen Partner für die  Zeitnahme – die Firma Time2Finish. Neu ist, dass auf Großbildmonitoren im Zielbereich und in der Relaxing Zone die Ergebnisse angezeigt werden. Es entfällt das Warten auf die Ergebnislisten und die ständig aktuallisierten Zeiten können direkt eingesehen und verglichen werden.

Lothar, stell uns bitte die 111km etwas genauer vor

Geschwommen wird im Rhein. Schwimmstart ist im Flosshafen von Worms. Der Hafen hat eine optimale Lage und bietet eine Atmosphäre wie in einem Schwimmstadion. Die 1 km lange Schwimmstrecke ist einfach und schnell zu bewältigen.

Das Radfahren wird wie bereits erwähnt auf 2 Runden stattfinden – die ersten Kilometer sind flach und dann geht es in die Weinberge.

Auch beim Laufen schicken wir die Athleten auf zwei Runden, die sehr flach sind. Der höchste „Berg“ ist eine Brücke. Die Triathleten laufen durch die historische Altstadt von Worms und kommen auch am Dom vorbei. Das Ziel und der große Finisher-Bereich sind am Rheinufer. Langweilig wird es einem auf diesem Kurs bestimmt nicht.

Was sind die Highlights des TriStar Events in Worms?

Durch unsere Organisation und unseren Zeitplan versuchen wir, für die Athleten ein Rennen mit Langdistanz-Feeling vorzubereiten. Dazu gehören die Energy Night Party am Abend vor dem Rennen und eine große Awards Ceremony nach dem Rennen. Legendär ist auch unsere Relax Zone nach dem Zieleinlauf. Außerdem bekommt jeder Finisher ein Shirt und eine Medaille.

Außerdem bemühen wir uns, das ganze Jahr ein kleines Programm auf die Beine zu stellen: Unsere Radausfahrt im Herbst mit kostenloser Verpflegung ist bestimmt schon dem einen oder anderen zu Ohren gekommen. Und vor Weihnachten fand die erste MTB-Ausfahrt mit MTB-Profi Karl Platt statt, die von den Sportlern sehr gut angenommen wurde.

Lothar, du bist Triathlon-Profi, Organisator, Unternehmer, Coach zudem bist du das ganze Jahr ständig unterwegs. Wie bekommst du da noch ein geregeltes Training unter? Hast du für unsere Leser ein paar Tipps in Sachen Zeitmanagement?

Ja, das hört sich nach viel an – ich weiß. Ich habe aber bei allem, was ich mache, ein gutes Team hinter mir, sonst wäre das alles nicht möglich. Dabei ist mir aber immer wichtig, dass ich jeden Tag so viel Sport machen kann, wie ich möchte. Dieser Grundgedanke treibt mich an. Zurzeit mache ich sehr viel Personal Coaching mit Nicole zusammen. Das macht uns viel Spaß daher sehen wir es auch nicht als Arbeit an.

Mein Tipp für Zeitmanagement wäre, konzentriere dich im Sport auf das Wesentliche und trainiere auch einfach mal nach Gefühl und Spaß, es muss nicht immer nur Techniktraining sein.

Wie lautet dein persönlicher Trainingstipp für alle Teilnehmer des TriStar-Rennens in Worms?

Von nichts kommt nichts. Man sollte jetzt erst einmal an seinen Grundlagen arbeiten, gerade im Winter, dann sehe ich keine Probleme, unsere Strecken zu bewältigen. Und das Gute am TriStar-Format ist, dass man hinterher durch das kurzen Laufen schnell wieder fit ist und die Saison weitergehen kann.

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Fotos: Ingo Kutsche – www.sportfotografie.biz

 

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