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Triathlon WM London: Deutsche Athleten mit Außenseiterrollen

14. September 2013 von Christine Waitz

Foto: Petko Beier,   einmaligLondon, 13. September 2013 – Mit einem Quartett wird die DTU beim Finale der Triathlon-WM-Serie der Herren-Elite in London am Start sein. Cheftrainer Ralf Ebli hat für den Wettkampf rund um den Londoner Hyde Park Steffen Justus, Gregor Buchholz und Jonathan Zipf, sowie den Potsdamer Franz Löschke nominiert. Nach verschiedenen Saisonverläufen wollen alle noch einmal Punkte sammeln, um im WM-Gesamtranking am Ende möglichst weit vorne zu landen.


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„Wir gehen mit der Zielstellung ins Rennen, dass unsere Athleten ihre in der Saison schon angedeutete Konkurrenzfähigkeit unterstreichen“, formuliert Ebli die Vorgaben. „Vor allem Franz Löschke und Jonathan Zipf haben hier schon gute Resultate erzielt und auch Gregor Buchholz hat bewiesen, dass er auf dem Rad und im Laufen sogar ein Top Ten-Kandidat ist. Wenn sie hier ihre Trainingsleistungen umsetzen, können wir schon Top 20- vielleicht auch Top 15-Ergebnisse realisieren.“

Keine Erwartungen schüren

Foto: Petko Beier, einmaligAuf eine Zielsetzung möchten sich die Athleten indes gar nicht festlegen, sind aber guter Dinge für das Rennen in London. „Die Vorbereitung lief gut, meine letzten Resultate waren auch gut, daher gehe ich optimistisch ins Rennen“, sagt beispielsweise der neue Deutsche Meister Jonathan Zipf. „Bei schlechtem Wetter habe ich meist keine schlechten Resultate erzielt“, fügt er im Halbscherz und mit Blick auf die regnerische Wetterprognose hinzu. Auf seine Premiere in der englischen Hauptstadt freut sich Franz Löschke. „Der Kurs ist flach, da ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Radgruppe wegkommt nicht so hoch wie in Stockholm. Eine Laufentscheidung käme mir schon entgegen“, weiß er sich in diesem Punkt mit Gregor Buchholz einig.

Justus nach Verletzungspause zuversichtlich

Foto: Petko Beier, einmaligEine Sonderstellung nimmt beim Londoner Serien-Finale Steffen Justus ein, der nach langer Verletzungspause wieder ins Renngeschehen einsteigt. „Meine Fußverletzung ist ausgheheilt. Das Training lief problemfrei und bei den Tempoläufen konnte ich schon wieder gute Zeiten erzielen.“ Wofür seine Verfassung reichen wird, muss das Londoner Rennen zeigen. „Ich freue mich, noch einmal einen WTS-Wettkampf in diesem Jahr machen zu können, und werde schauen, was am Ende herauskommt.“

Brownlee Duo vs. Gomez

Schauen, was am Ende herauskommt, wollen auch die vielen Triathlonfans in Großbritannien, denn ihre beiden Landsmänner Alistair und Jonathan Brownlee kämpfen mit dem Spanier Javier Gomez um die WM-Krone. Die besten Karten besitzt dabei Alistair Brownlee, der mit 3140 Punkten im Ranking vorn liegt, gefolgt von seinem Bruder mit 3085 und Gomez mit 3020 Punkten. Bester Deutscher in der Gesamtwertung ist Justus als 23. mit 934 Punkten.

Das Finale der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie wird unter www.triathlonlive.tv als Livestream übertragen. Die ARD berichtet zudem am Sonntag ab circa 16:00 Uhr vom Rennen in der englischen Hauptstadt.

Zur Website des Rennens.

Foto: DTU/Petko Beier

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