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Triathlon WM London: Bronzener WM-Auftakt

12. September 2013 von Christine Waitz

Foto: DTU/Petko Beier,   einmaligLondon, 12. September 2013 – Mit einer Bronzemedaille für Juniorin Laura Lindemann begannen die Elite-Wettkämpfe bei den Triathlon-Weltmeisterschaften in London. Nach 57:34 Minuten durfte Lindemann den dritten Rang hinter der Amerikanerin Tamara Gorman und Georgia Taylor-Brown bejubeln. „Mit den Resultaten und den gezeigten Leistungen bin ich absolut zufrieden“, resümierte Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller das Geschehen im Londoner Hyde Park.


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Lindemanns Teamkollegin Sophia Saller kam nach 58:56 Minuten auf Rang zehn ins Ziel, Anna Wagenknecht wurde in 1:00:52 Stunden 32. Bester deutscher Junior im Londoner WM-Rennen wurde Lasse Priester. Seine Zeit von 52:40 Minuten war die zehntschnellste. Hinter ihm folgte Jonas Breinlinger in 52:44 Minuten auf Rang elf. Jonas Schomburg komplettierte als 21. das deutsche Herren-Trio. Den Titel gewann Dorian Coninx.

Gelungener Auftakt

„Mit den Resultaten und den gezeigten Leistungen bin ich absolut zufrieden“, resümierte Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller das Geschehen im Londoner Hyde Park. „Laura ist mit ihrer Medaille natürlich herauszuheben, das war eine tolle Leistung und ein gelungener Auftakt aus deutscher Sicht“, freute er sich. Das Strahlen der Bronzemedaillengewinnerin konnte er allerdings nicht toppen. „Ich bin total glücklich, dass das Rennen so gut gelaufen ist. Eine Medaille hatte ich nicht erwartet“, sagte Lindemann im Ziel, „vielleicht ein bisschen erhofft“, fügte sie augenzwinkernd hinzu.

Foto: DTU/Petko Beier, einmaligDer Rennverlauf spielte der jungen Potsdamerin in die Karten. Als Zweite verließ sie die Serpentine und war somit in einer 17-köpfigen Spitzengruppe, die ihre zwei Teamkameradinnen leider verpasst hatten. Sophia Saller fuhr in der direkten Verfolgung, Anna Wagenknecht dahinter. Da die erste Gruppe aber gut harmonierte, kamen die Führenden mit Vorsprung zu Wechsel zwei. „Da haben alle Druck gemacht auf dem Rad“, kommentierte Lindemann diese Rennphase. Entsprechend fiel die Entscheidung beim Laufen, wo sich die Amerikanerin entscheidend absetzen konnte. Dahinter lief Lindemann lange Zeit mit Jaz Hedgeland aus Australien, konnte sich von dieser lösen und musste nur noch die britische Europameisterin Taylor-Brown, die eine famosen langen Endspurt hinlegte, passieren lassen. Saller arbeitete sich mit tollem Lauf noch viele Plätze unter die Top Ten vor, Wagenknecht beendete ihr WM-Debüt auf Platz 32.

Laufentscheidung bei den Junioren – Breinlinger etwas im Pech

Einen ähnlichen Rennverlauf erlebten die Zuschauer des Juniorenrennens. Wieder setzte sich nach dem Schwimmen eine Gruppe ab. Rund 20 Athleten, darunter die beiden deutschen „Jonasse“ Breinlinger und Schomburg bildeten eine Führungsgruppe. Allerdings stellten die Verfolger die Ausreißer kurz vor dem Wechsel in die Laufschuhe, so dass der schnellste Läufer den Titel gewann.

Foto: DTU/Petko Beier, einmaligAus deutscher Sicht war dies Lasse Priester, der dadurch ein Top Ten-Resultat erzielen konnte. Jonas Breinlinger hatte etwas Pech, dass er als Führender auf dem nassen Teppich in der Wechselzone ausrutschte, sein Rad aus den Händen und letztlich viel Zeit verlor und als 30. auf die Laufstrecke ging. „Die Leistungen waren absolut im erwartbaren Rahmen, so dass die Ergebnisse in Ordnung gehen“, so Bundestrainer Möller. „Schade natürlich für Jonas Breinlinger, dass er beim Wechsel in Schwierigkeiten geraten ist.“

Zur Website des Rennens.

Foto: DTU/ Petko Beier

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