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Triathlon WM Edmonton: Juniorin Laura Lindemann holt Weltmeistertitel

30. August 2014 von Christine Waitz

ITU Media/ Delly Carr,   einmaligEdmonton, 29. August 2014 – Laura Lindemann ist neue Triathlon-Weltmeisterin der Junioren. Bei der Triathlon-WM in Edmonton holte sich die Potsdamerin nach 1:02:35 Stunden den Titel. Die 18-Jährige verwies die Französinnen Cassandre Beaugrand und Audrey Merle auf die Plätze. Den gelungenen Auftakt des WM-Wochenendes in Kanada machte Lasse Nygaard-Priester als Vierter bei den Junioren nahezu perfekt.


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#Das deutsche Resultat komplettierten Anna Schmidt (Neubrandenburg, 1:07:09 Stunden) auf Rang 27 und Lasse Lührs (Potsdam, 59:21 Minuten) als 43.

„Das ist großartig“, strahlte die neue Weltmeisterin im Ziel. „Das war ein richtig hartes Rennen mit einem schweren Radkurs. Ich bin superglücklich, dass es mit dem Sieg geklappt hat.“ Damit wiederholte Lindemann, was ihr schon bei der Europameisterschaft in Kitzbühel gelungen war, wo sie sich ebenfalls gegen die zwei starken Französinnen durchsetzen und den Titel erringen konnte.

Hervorragender vierter Platz

Nur ein kleines Stück weniger glücklich nach Überquerung der Ziellinie in 56:50 Minuten war Lasse Nygaard-Priester, wenngleich er den Schlusssprint um Bronze gegen den Australier Calvin Quirk knapp verloren hatte. „Ich bin auch mit Platz vier absolut zufrieden. Bis zu Kilometer vier im Laufen dachte ich, ich kann die Bronzemedaille holen, aber am Ende haben leider die Oberschenkel zu gemacht.“ Den Juniorentitel sicherte sich der Franzose Raphael Montoya (56:27 Minuten) vor Jacob Birtwhistle (AUS).

ITU Media/ Delly Carr

Die Rennverläufe bei den jungen Damen und Herren waren sehr unterschiedlich. Während Lindemann nach schnellem Schwimmen in einer siebenköpfigen Spitzengruppe war, die sie gemeinsam mit den Französinnen im Laufen schnell sprengte, waren bei den Herren rund 30 Athleten gemeinsam unterwegs, so dass es auf eine reine Laufentscheidung hinauslief. Leider hatten sowohl Anna Schmidt als auch Lasse Lührs, der ungewohnte Probleme im Schwimmen hatte, jeweils den Anschluss nach vorne verloren. Schmidt hatte zudem das Pech eines Sturzes auf dem Rad, was ihre Chancen auf ein gutes Resultat zunichte machte.

Mit guter Taktik zum Sieg

„Die Steigung auf der Radstrecke, die wir vier Mal absolvieren mussten war schwierig, aber brachte keine Vorentscheidung“, beschreibt Weltmeisterin Lindemann den Rennverlauf aus ihrer Sicht. „Auf der Laufstrecke habe ich mit den beiden Französinnen zunächst zusammen gearbeitet. Wir haben ein hohes Tempo angeschlagen und uns in der Führung abgewechselt. Anders als in Kitzbühel zur EM wollte ich es hier auf einen kurzen Endspurt ankommen lassen und bin total glücklich, dass es so funktioniert hat.“

ITU Media/ Delly Carr, einmaligDiese Gemütslage teilte natürlich auch der DTU-Nachwuchs-Bundestrainer Thomas Möller, der mit ein wenig Abstand zum Rennen die Leistungen einordnete. „Wir sind sehr glücklich, dass es zum ersten WM-Titel bei den Juniorinnen durch Laura Lindemann für die DTU gereicht hat. Wir waren sehr gut vorbereitet, sind früh angereist und haben auf den Wettkampf-Strecken trainieren können. Mit Platz vier durch Lasse Nygaard-Priester konnten wir auch bei den Junioren ein Top-Ergebnis erreichen. Dies zeigt, dass wir im Nachwuchsbereich auf einem guten Weg sind, um uns unter den weltweit leistungsstärksten Nationen zu behaupten. Dies war unsere Zielstellung und ist es auch für das nächste Jahr“, schaut er zudem mit positiven Erwartungen in die Zukunft.

Zu den Ergebnissen.

Foto: ITU Media/ Delly Carr

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