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Die Auserwählten

Triathlon-Team GARMIN & Friends
Die Auserwählten

12. Mai 2010 von Christian Friedrich

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Markus Luigart

Bild: Markus Luigart

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Von der Droge Triathlon komm ich nicht mehr los

Teilnehmer: Markus Luigart
Wohnort: Inning am Ammersee
AK: 40

Was bedeutet es für Dich, in das Team Garmin & Friends gewählt worden zu sein?

Ich freue mich wahnsinnig drüber zu den außerwählten fünf zu gehören. Danke! Es wird sicher eine tolle Erfahrung. Was ich gehört habe ist das Garmin & Friends Team ja ein bunt zusammengewürfelter Haufen verschiedener Typen mit unterschiedlicher Erfahrung und Zielen, was die Sache sicher super spannend und interessant machen wird. Ich freue mich auf die fassettenreichen Diskussionen und Gespräche. Es motiviert mich jetzt auch noch mehr, mich gezielt vorzubereiten, als wenn ich Triathlon alleine als Einzelkämpfer für mich mache, denn nun trainiere ich ein Stück weit ja auch für´s Team. Klar nun schauen, vielleicht auch die einen oder anderen in „Garmin Connect“ was ich so treibe, wo und was ich Trainiert habe, aber damit kann ich gut leben. Ihr dürft meine Lieblingstrainingsrunden natürlich auch mit eurem GARMIN nachfahren oder nachlaufen :-)

Was war Deine Motivation, Dich für dieses Team zu bewerben bzw. an diesem Wettbewerb mitzumachen?

Zum einen überzeugen mich die Produkte der Firma GARMIN. Für mich eine Grundvoraussetzung für eine Firma in einem Team zu starten. Ich besitze einen Garmin Edge 705 der mich wirklich überzeugt. Inzwischen ein treuer Trainingspartner auf all meinen Radtouren, ob im Gelände oder auf der Straße oder beim Berglauf und anderen Outdooraktivitäten. Umso mehr freue ich mich nur auch den Garmin Forerunner 310XT für´s Lauftraining einzusetzen zu dürfen. Ein weiterer nicht unerheblich Grund es zu probieren ins Team zu kommen ist die einmalige Gelegenheit, die sicher nur wenige bekommen, Timo persönlich bei einem Trainingswochenende kennenlernen lernen zu dürfen. Für mich einer der sympathischsten Persönlichkeiten der deutschen Triathlonszene.

Was hat mich bewogen am Alpentriathlon teilzunehmen? Ich liebe Berge und Wettkämpfe in atemberaubender Landschaft. Daher werde ich auch dieses Jahr in Immenstadt und beim Inferno Triathlon starten. Eine spannende Saison mit dem Alpentriathlon als krönendem Abschluss.

Kennst Du den Garmin-Alpen-Triathlon und weißt was auf Dich zu kommt?

Ich kenne die Radstrecke und habe da schon öfter trainiert. Die letzten 4km zum Spitzingsee hoch aber auch die anderen knackigen Anstiege finde ich klasse, ich liebe Berge. Auch die hüglige Laufstrecke liegt mir. Mir ist natürlich bewusst, daß dieser Wettkampf ein ganz spezielles Training verlangt, welches sich deutlich von der Vorbereitung, auf eine „normalen“ Olympischen Distanz wie z.B. Erding unterscheidet. Ich habe daher vor, des Öfteren (so oft es die Zeit und das Wetter zulassen) in den Bergen zu trainieren. Der Schwerpunkt des Radtrainings wird dieses Jahr mehr als sonst, neben einer soliden Grundlage, auf Kraftausdauer liegen. Also spezielles Training am Berg, ergänzt von Rücken und Bauchtraining. Für´s Lauftraining werde ich an einigen Bergläufen teilnehmen und auch hier in den Bergen trainieren. Beim Schwimmen denke ich könnte es kalt werden, also als Vorbereitung auch mal bei 15 bis 16 Grad in den See schwimmen.

Welches Ziel möchtest Du gern mit dieser Teilnahme am Triathlon im Team Garmin & Friends erreichen?

Zu aller erst möchte ich bei diesem Wettkampf Spaß haben, einen fairen tollen Wettkampf erleben! Dabei sein, genießen und mit dem Team feiern. Mich auch über die Erfolge der anderen im Team freuen. Dann ist der Sport viel schöner, die anderen Teilnehmer nicht als Gegner zu verstehen, sondern als Mitstreiter.

Zum anderen, ganz klar, so schnell wie möglich sein, vor allem den Anstieg zum Spitzingsattel hoch richtig Kraft in die Pedale bringen, dafür will ich trainieren und neben einer ordentlichen Radzeit auch noch flott laufen. Beim schwimmen mit vernünftigen Training mal wieder eine 26 bis 27er Zeit schaffen.

Wie bist Du zum Triathlon gekommen?

Nachdem ich bis 30 keinen Sport gemacht habe bin ich zum Laufen gekommen. Nach einigen Marathons und Laufwettkämpfen habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Durch eine Verletzung war ich gezwungen drei Monate Laufpause zu machen. Zu dieser Zeit habe ich mir dann ein Rennrad besorgt um fit zu bleiben. Ein Jahr später mein erster Duathlon in Kelheim über die Langstrecke bestritten. Ein Freund überredete mich dazu mich für den Sprint in München zu melden. Fortan komme ich von der Droge Triathlon nicht mehr los :-)

Was war Dein erster Triathlon?

Das war der 1. MRRC Stadttriathlon in München, ich glaube 2002. Ich bin damals noch Brust geschwommen und war heil froh nicht ertrunken zu sein. Habe das Olympiabad fast leer getrunken.

Welches ist Deine Lieblingsdisziplin?

Eigentlich habe ich nicht wirklich eine Lieblingsdisziplin. Ich trainiere alles gleich gern. Mir macht Triathlon in all seinen Fassetten einfach Spaß. Okay zum Schwimmen im Hallenbad muss ich mich oft motivieren, im See hingegen finde ich es genial zu trainieren.

Hast Du eine Lieblingstrainingseinheit?

Lange Grundlagenausfahrten mit dem Rad, kombiniert mit KA-Training am besten alles in den Bergen.

Wie viel Technik steckt in Deinem Triathlon bzw. analysierst Du Dein Training?

Früher, die ersten Jahre, als ich mit Triathlon angefangen habe, hatte ich rein nach Körpergefühl, Lust und Laune trainiert, das Ergebnis war nicht so schlecht, aber vielleicht etwas zufällig. Nach dem Motto: „Was machen wir heute?“ Ach ja Radfahren, das Wetter ist schön… War es drei Wochen schön wurde drei Wochen fast nur Rad gefahren. Vermutlich, da ich meinen Körper durch meine Langstreckenläufe und andere Wettkämpfe gut kenne, hat mich dies vor Verletzungen und Übertraining bewahrt. Einige meiner Sportkameraden hatte weniger Glück.

Seit einigen Jahren trainiere ich mit System. Mit Fachliteratur (Triathlonbibel) habe ich mir nach, und nach, das Wissen der Trainingssteuerung und Trainingslehre angeeignet, ein komplexes Thema was mich wirklich fasziniert. Mir ist es wichtig zu wissen, was hinter dem Trainingsplan steckt, diesen zu hinterfragen und in der Lage zu sein selbst einen auf mich zugeschnitten Plan erstellen zu können. Ein Plan ist für mich ein Rahmengerüst, das aber auch immer wieder den Bedürfnissen (Beruf/Familie/Gesundheit) angepasst werden muss und soll. Starre Pläne, ohne Flexibilität funktionieren meiner Auffassung nach nur bedingt.

Seit diesem Jahr habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt, und mit einen Leistungsmesser zugelegt, den ich nun in Kombination mit dem Garmin Edge 705 optimal einsetzten kann. Eine tolle Sache, mit der sich die Belastung in Zukunft noch besser steuern lässt.

Sport und Familie/Beruf – wie bekommst Du alles unter einen Hut?

Familie/Beziehung:
Ich habe das große Glück eine Freundin zu haben die selbst Triathlons macht und gern Sport treibt. So kann man oft (wo ein Wille da ein Weg) zusammen trainieren. Auch wenn sich der Leistungslevel unterscheidet. Das ist mir auch sehr wichtig, Triathlontraining erfordert zu viel Zeit, macht das jeder sein eigenes Ding zerbricht eine Beziehung schnell. Auch andere Dinge wie Kultur oder das Haus der Alltag, dürfen bei all dem nicht zu kurz kommen.

Beruf:
Ich arbeite als Softwareentwickler. Da sind so manche Dinge oft nicht planbar. Manchmal kommt es zu Arbeitswochen mit 50+x Stunden gerade vor der Cebit, wenn andere in Trainingslager fahren, geht Urlaub nehmen oft nicht. Aber es gibt dann auch Zeiten in denen es lockerer ist und viel Zeit für das Trainings bleibt. Ich fahre fast immer die 50 Kiloemeter mit dem Rennrad in die Arbeit, dann wird bei schönem Wetter der Heimweg für eine Radtour genutzt, was viel Zeit spart. Schwimmen kann ich in der Mittagspause in einem Hallenbad, nur fünf Minuten vom der Arbeit entfernt.


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