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Triathlon-EM 2011 in Pontevedra: Wer wird Europameister 2011?

24. Juni 2011 von Meike Maurer

Nach drei Europacup-Rennen in Folge seit 2008  finden im spanischen Pontevedra dieses Jahr zum ersten Mal die Europameisterschaften der Triathleten statt. Die Frage, die sich viele im Vorfeld stellen werden, ist: Wird es Alistair Brownlee schaffen, seinen Titel von 2010 zu verteidigen oder nutzt Javier Gomez den Heimvorteil und wer tritt bei den Frauen die Nachfolge der Schweizerin Nicola Spirig an, die aufgrund eines Ermüdungsbruchs nicht an der EM teilnehme kann?


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Kann sich Javier Gomez den Heimvorteil in Pontevedra zu Nutzen machen?

Dass Alistair Brownlee in einer bestechenden Form ist, hat er bei den letzten Weltcup-Rennen in Madrid und Kitzbühel bewiesen, die er beide klar gewinnen konnte. In Madrid war es sein jüngerer Bruder Jonathan, der noch einigermaßen den Anschluss halten konnte und der Spanier Javier Gomez, der als Dritte ins Ziel kam. In Kitzbühel war es der Russe Alexander Brukhankov, der dem Briten als Zweiter ins Ziel folgen konnte.

Alle vier Triathleten sin bei der EM dabei und machen sich berechtigter Weise Hoffnungen auf einen Podiumsplatz, wobei es sehr schwierig werden dürfte, Alistair Brownlee in dieser Form vom Thron zu stoßen.

Weitere Männer, die um die vordere Platzierung mitkämpfen können, sind unter anderem der Portugiese Joao Silva, der Russe Dimity Polyansky und die Franzosen Frederic Belaubre (Europameister 2008) sowie Vincent Louis.

Für Deutschland werden der Dritte der EM 2007, Daniel Unger sowie Franz Löschke und Gregor Buchholz alles geben, um vorne mitzumischen.

Javier Gomez, der das Rennen schon zwei Mal 2008 und 2010 gewinnen konnte, hofft natürlich, seinen Heimvorteil ausspielen zu können. Ob es ein Vorteil sein wird, dass der Spanier die Strecken wie aus dem Effeff kennt, wird sich am Samstagabend zeigen, wenn die Männer um 19 Uhr auf die Strecken gehen werden.

Rebecca Robisch gut in Form

Zwar hatte die 23-jährige aus Roth bei dem letzten Rennen in Kitzbühel Pech mit dem Material und musste beim Radfahren nach einem Defekt aussteigen, doch zuvor hatte sie eine sehr gute Schwimmleistung gezeigt. Etliche Podiumsplätze bei internationalen Wettkämpfen stehen dieses Jahr bereits zu Buche und auch die Laufform sollte passen. Damit ist Rebecca Robisch eine heiße Kandidatin, um den Sprung aufs Podium in Spanien zu schaffen. Gesetzt den Fall, die Tagesform stimmt und der Pannenteufel verschont sie dieses Mal.

Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und mit der Französin Emmie Charayron, der Slowenin Mateja Simic sowie der Irin Aileen Morrison stehen einige namhafte Damen mit am Start.

Auch Ricarda Lisk, die Kitzbühel ausgelassen hat und einen extra Trainingsblock in Spanien absolviert hat, möchte zeigen, dass das, was sie bisher in dieser Saison gezeigt hat noch nicht alles war. Zudem werden mit Sarah Fladung und Charlotte Becker noch zwei weitere deutsche Nachwuchstalente am Samstag, den 26. Juni um 12.30 Uhr an der Startlinie stehen.

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