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triathlon.de Expertenserie: Basisch zum Erfolg

22. Mai 2014 von Christine Waitz

Christine Waitz,   freiDu bist, was du isst, besagt ein Sprichwort. Nicht zuletzt gilt das auch im Sport für Training und Wettkampf. Roland Jentschura, Diplom-Ernährungswissenschaftler erklärt, wieso pflanzliche Vitalstoffe und ein ausbalancierter Säure-Basen-Haushalt für das Training so wichtig sind. Denn sauer macht eben nicht lustig.


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Sowohl das Training als auch der gewünschte Trainingserfolg hängen maßgeblich von der richtigen Ernährung ab. Viele Sportler erhöhen zur schnellen Energieversorgung ihren Konsum an einfachen, „leeren“ Kohlenhydraten und erhoffen sich durch Eiweißprodukte eine leistungs-
und regenerationsbeschleunigende Wirkung.
Doch damit die Stoffwechselprozesse in unserem Organismus optimal funktionieren, braucht der Körper pflanzliche Vitalstoffe. Denn diese Vitamine und bioaktiven Substanzen, Mineralstoffe und Spurenelemente bestimmen die Stoffwechselleistung und die Umsetzungsrate von z.B. Eiweiß in eine funktionierende Muskulatur und in straffes Gewebe.

Basisch besser trainieren

Für ein gutes Training mit optimaler Energiebereitstellung braucht der Stoffwechsel Antioxidantien, die Vitamine B1, 2, 6,12, Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium, Eisen, Zink und viele weitere Mikronährstoffe. Gleichzeitig sorgen pflanzliche Vitalstoffe dafür, dass das bei hohen Belastungen gebildete Laktat den Muskel nicht zu stark übersäuert. Muskuläre Übersäuerung blockiert schlimmstenfalls die Energiegewinnung und führt zum Leistungsabbruch.

Ingo KutscheAußerdem werden die Regenerations- und Aufbauprozesse unnötig verzögert und verlängert. Niedrige pH-Werte beeinträchtigen die Struktur und damit die Stabilität der Muskelfasern, so dass die Gefahr von Mikroverletzungen (Muskelkater) bis hin zu Faser-, Sehnen und Bänderrissen steigt. Pflanzliche Vitalstoffe beugen dem vor, indem sie die entstandenen Säuren abpuffern, abtransportieren und insbesondere die Nieren in ihrer Ausscheidungsfunktion unterstützen.

Basisch besser regenerieren

Pflanzliche Vitalstoffe sind wesentliche Bestandteile der enzymatischen Regenerationsprozesse. Das Training liefert den Reiz zur Leistungssteigerung – die Ernährung liefert die „Bausteine“ und unterstützt die „Baumeister“, die Enzyme der Regeneration! Damit aus Eiweiß sodann auch noch Muskeln und straffes Gewebe werden, braucht es immer pflanzliche Vitalstoffe. Sie sorgen auch für starke Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke.

Empfehlung: Pflanzliche Vitalstoffzufuhr erhöhen

Foto: Christine Waitz, freiDen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen kann man mit einer zu 80 % pflanzlichen, basenüberschüssigen Ernährung gut decken. Hierzu gehören Lebensmittel wie Gemüse, Salate, Kräuter, reifes Obst und glutenfreie Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen und Amarant. Da jede Pflanze typische Inhaltsstoffe hat, sollte die Ernährung abwechslungsreich sein. Sichergestellt werden sollte der erhöhte Bedarf durch natürliche und naturbelassene Ergänzungsmittel mit optimaler Bioverfügbarkeit. Die anderen 20 % dürfen dann gerne aus säureüberschüssigen, aber dennoch wichtigen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch, Eier und Quark bestehen.

Der Beitrag von Roland Jentschura ist auch in unserem neuen triathlon.de MagaLog erschienen. Hier könnt ihr unsere erste Printausgabe bestellen und noch mehr Informationen rund um Triathlon, Training, Material und Persönlichkeiten bekommen.

Zur Website von P. Jentschura.

Fotos: triathlon.de, Ingo Kutsche

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