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Latex für den Wettkampf

Tri-Geschenktipp 14:
Latex für den Wettkampf

14. Dezember 2009 von Christian Friedrich

Tri-Geschenktipp 14: Latex für den WettkampfFragt man beim Triathleten nach Latex, Lack und Leder – dann denkt dieser vermutlich gleich an den Schlauch im Reifen, den Fahrradrahmen und seinen Lederimitatsattel. Durchaus ein Geschenktipp für Weihnachten ist aber der Latexschlauch.


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Latex rollt besser
So ein Schlauch aus Latex lässt sich “besser” walken als ein klassischer Butylschlauch. “walken” bedeutet: etwas bearbeiten indem man es knetet.

Und genau dieses Walken des Schlauches und Reifens macht den Rollwiederstand aus. Durch das Plattdrücken des Reifens am Boden muss dieser eine Art Materialwelle vor sich herschieben. Das ist das walken. Je kleiner diese Welle desto weniger Walkarbeit muss verrichtet werden, desto geringer ist der Rollwiederstand. Latex ist flexibler und geschmeidiger, und daher leichter rollend. Basta.

Unempfindlich, aber nicht ganz dicht
Dieser Unterschied prädestiniert Latexschläuche für den Wettkampf, bei dem es um wichtige Sekunden Vorsprung geht. Zudem sind Latexschläuche pannenunempfindlicher (weil elastischer), allerdings auch weniger stabil beim Luftdruck. So ein Latexschlauch verliert etwa ein Bar pro Tag. Im Alltag bedeutet das also regelmäßig nachpumpen im Wettkampf ist es wurscht.

Geflickt wird der Latexschlauch übrigens wie ein “normaler” Butyl-Schlauch, beziehungsweise lässt er sich mit Schwalbe Doc Blue, Vittoria Pit Stop oder den Park Tool GP2 selbstklebenden Flicken, reparieren oder flicken. (auch ein guter Geschenktipp ;-))

Sind zwar nicht ganz billig die Latexschläuche, aber daher eignen sie sich perfekt für die Wunschliste eines Triathleten.

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