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Trek Speed Concept 2014: Das Raumschiff auf dem Radkurs

3. September 2013 von Christine Waitz

Foto: trekBei der Eurobike war Trek nicht vertreten. Und das obwohl sie mit der Neuvorstellung des Speed Concept 2014 sicherlich zahlreiche Blicke auf sich gezogen hätten. In der All-Inclusive-Variante mutet das überarbeitete Erfolgsmodell nämlich an wie ein Raumschiff. Wer es dezenter mag, kann den zusätzlichen Stauraum auch weglassen und fliegt in fast schlichtem, aber dennoch aggressivem Design über die Radstrecke.


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Ein vierzigseitiges Whitepaper flattert uns mit den exklusiven Bildern des neuen Zeitfahrboliden ins Haus. Eines steht fest: Es wurden viel Arbeit und noch mehr Windkanaltests in die Neuauflage des Speed Concepts gesteckt.

Trek Speed Concept voll

Ein Triathlet unterwegs

Dabei bleibt Trek der Idee treu, besonders dem Triathleten, der stets mit ordentlich Gepäck unterwegs ist, eine All-Inclusive-Lösung zu bieten. Vom kompletten Ersatzmaterial, über Verpflegung, bis hin zu Getränken kann auf dem schwarzen Boliden alles untergebracht werden. Halt. Nicht einfach untergebracht, sondern aerodynamisch perfekt verstaut. 2-Pack Aero, Draft Box und Speed Box heißen die windschnittigen Komfortlösungen, die dem Rad ein, im wahrsten Sinne des Wortes, abgefahrenes Aussehen verleihen.

Es geht auch einfach

Foto: Trek, freiWer es etwas einfacher und dezenter mag, der kann Treks hauseigene Stauraumlösungen auch weglassen. Für noch mehr Einfachheit haben zudem die Konstrukteure gesorgt. In Sachen Aufbau, Wartung und Einstellbarkeit soll die überarbeitete Version wesentlich simpler sein, als noch der Vorgänger.
Der neue Aerolenker, der übrigens in vier verschiedenen Varianten zu haben ist, hat der Einfachheit halber auch nur eine Extension vom Basebar ausgehend, die sich erst im vorderen Drittel teilt.
Auch optisch überzeugt der Bolide durch klare Formen. Abgerundete Rechteckprofile haben am Rahmen die lange vorherrschenden Tropfenformen abgelöst. Lediglich Gabel und Sattelstütze machen sich noch besonders dünn.

Durch und durch aero – überall

Foto: Trek, freiDie zusätzlichen Flächen im (ehemals) Rahmendreieck geben dem Rad mehr Steifigkeit und wirken sich, dank eines segelartigen Effekts, auf die Windschnittigkeit aus, ohne dabei die UCI Konformität zu verletzen.
Um auch die kleinsten aerodynamischen Feinheiten nicht zu vergessen: Natürlich sind auch die Bremsen unter speziellen Abdeckungen versteckt, die nicht nur windschlüpfrig sind, sondern sie auch vor Verschmutzung bewahren. Die „Windflosse“ unter dem Tretlager ist eines der Details, die die Bauer nicht nur im Windkanal, sondern auch in zahlreichen Tests auf Ironmanrennkursen austüftelten. Eigens dazu wurden spezielle Sensoren, Messverfahren und Computerprogramme entwickelt. Das Ergebnis laut Hersteller: ein leichteres, schnelleres, aber auch einfacheres Rad.

Die High-End 9-Serie des Renners ist bereits jetzt zu haben. Ab dem 19. September wird auch die günstigere, aber aerodynamisch identische 7-Serie zu erwerben sein. Die Preise des Raumschiffes richten sich ganz nach der jeweiligen Konfiguration. Bei der 9-Serie muss Triathlet mindestens 6.000 Euro investieren. Die 7-Serie wird mit rund 2.000 Euro voraussichtlich etwas günstiger ausfallen.

Zur Fotostrecke.

Hier gibt es das komplette Whitebook zum Trek Speed Concept 2014.

Zur Website von Trek.

Fotos: Trek Bicycles

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