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Trainingslager mit Sonja Tajsich: Nicht nur für Athleten ein Erlebnis

22. Februar 2013 von Christine Waitz

Foto: Christine Waitz,   freiGeschichten aus dem Trainingslager hat jeder schon gehört und natürlich erlebt. Doch habt ihr euch schon einmal im Radkeller umgehört? Nicht dann, wenn sich die Sportler unterhalten, sondern wenn die Räder unter sich sind. Wir sind unterwegs mit Sonja Tajsich in Puerto Calero, Lanzarote. Und wir haben uns einmal im Radkeller umgehört.


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Zur Fotostrecke aus dem Trainingslager.

Foto: Christine Waitz, freiEs ist morgens, 7:30 Uhr im Radkeller des Hotel Costa Calero. Noch ist es still hier unten. Das ist normal. Unsere Fahrer sind entweder gerade im Pool und schwimmen unter herrlichem Sonnenaufgang, oder bereiten sich auf das reichhaltige Frühstücksbüffet vor. Es wird also auf jeden Fall wieder ein schwerer Start in die heutige Tour werden. Dafür wird dann die Ausfahrt auch richtig lang. Und nach den ersten zehn Kilometern bergan ist das frische Öl schon wieder von der Kette runter.

Langsam kommt Leben in den Radkeller

Bevor unsere Fahrer kurz vor zehn Uhr herunterkommen, werden vom Chef des Radkellers von Lanzarote Bike, Michael Albrecht bereits die Wasser- und Iso-Stationen befüllt. Die sind dann meist auch der erste Anlaufpunkt für die motivierten Triathleten. Sind die Flaschen gefüllt, wird sich endlich uns zugewandt, den Rädern aller Art, ob Zeitfahrrad oder Straßenrenner. In den Gruppen ist alles vertreten.
Unsere Morgentoilette besteht aus etwas Kettenöl und Luft für die Reifen. In welche Gruppe es wohl heute geht?

Drei Gruppen zur Auswahl

Drei Gruppen starten pünktlich um zehn Uhr vor dem Hotel. Geführt von Sonja, Peter oder Uli, findet sich für jedes Rad (und jeden Fahrer) die passende Gruppe. Eines müssen wir zugeben: So viel bewegt wie in diesen Wochen, werden wir selten. Obwohl die wichtigen Schwimm- und Laufeinheiten, sowie Athletiktraining auch auf dem Plan stehen, liegt der Fokus klar auf dem Radfahren. So wie sich das gehört, finden wir.

Foto: Christine Waitz, freiGrundlagentraining für eine erfolgreiche Saison

Als Rad weiß man ja, je besser die Grundlage, umso schneller dürfen wir dann im Rennen um den Kurs heizen. So kommt es uns also gerade recht, dass hier auf der Kanareninsel vor allem lange, ruhige Einheiten auf dem Programm stehen. Am allerschönsten ist aber, dass dank der Hügel, Berge und des Windes, auch einmal kräftig in die Pedale getreten werden muss. Das macht stark!

Schnell vergessen

Zurück im Radkeller werden wir erschreckend schnell zurück an unseren Platz gehängt und nicht mehr beachtet. Doch wir nehmen es den Fahrern nicht übel. Schließlich waren sie fleißig und es lockt ein Stück des bereitgestellten, köstlich duftenden, kühlen Beeren-Streuselkuchens. Manch Sportler spricht gar vom Highlight des Tages. Aber das kann wohl kaum sein. Das Highlight des Tages waren schließlich die Feuerberge, oder der Tabajesco-Anstieg oder der Mirador del Rio.

Und alle haben Spass dabei

Foto: Christine Waitz, frei

Wie dem auch sei. Hauptsache unsere Fahrer sind fit und glücklich. Und da stimmt der gesamte Radkeller mir zu, Spass gibt es in allen Gruppen zuhauf. Ob eine Geschichte aus dem Nähkästchen von Sonja Tajsich, ein nettes Gespräch mit Peter, oder ein lustiger Spruch von Uli. Hier fühlen sich unsere Radfahrer wohl. Das merkt man auch daran, dass sie jeden Morgen erholt (zumindest ein bisschen) in den Radkeller zurück kommen.

Gute Nacht und bis morgen.

Zur Fotostrecke aus dem Trainingslager.

Zur Homepage des Hotel Costa Calero.

Zur Homepage von Sonja Tajsich. 

Zur Homepage von Purendure.

Fotos: triathlon.de

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