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Trainingscommunities im Netz: Strava – Training 2.0

18. November 2013 von Thorsten Ziebart

Christine Waitz,   freiDas eigene Training aufzeichnen, sich mit Trainingskollegen von überall vernetzen, gegeneinander antreten, neue Routen entdecken und die eigenen Erfolge über Facebook und Twitter teilen. Das ist Training im Social Media Zeitalter. Möglich machen es Trainingscommunities im Netz. Training 2.0. Doch können die virtuellen Trainingspartner die Echten ersetzen?


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Trainieren in der Community

Foto: Christine Waitz, freiGemeinsames Training macht Spaß und motiviert. Im Wettstreit mit den Trainingskollegen pusht man sich gegenseitig über die eigene Grenze hinaus. Wer allerdings allein trainiert oder seinen Trainingspartner gerade nicht vor Ort hat, verpasst den Spaß. Im Zeitalter von Training 2.0 muss das nicht sein, denn mittlerweile gibt es auch Communities im Netz, durch die man Andere an seinen Aktivitäten teilhaben lassen und gegeneinander antreten kann – zum Beispiel Strava. Eine Verbesserung der eigenen Leistung oder das Erreichen selbst gesetzter Ziele wird beim Hochladen der Aktivität sofort angezeigt.

Aufzeichnung von Daten

Über die Portale ist es möglich Rad- und Laufeinheiten zu teilen und zu vergleichen. So sind virtuelle Duelle möglich und man kann sehen, was der Trainingspartner in der Zwischenzeit getrieben hat, oder wie schnell andere User auf einem bestimmten Streckenabschnitt waren. Das Training kann mit einem GPS Gerät aufgezeichnet. über eine Plattform hochgeladen, oder direkt mit dem Handy per App aufgezeichnet werden. Die Handy App bietet auch eine Kartenfunktion, über die man navigieren und Wertungssegmente suchen kann.

Mehr als nur Training

Neben der Verwaltung aufgezeichneter Trainingsdaten bietet Strava verschiedene Challenges an denen man teilnehmen kann. Ob monatliches Kilometer- oder Höhenmeter sammeln, wer ein bisschen Motivation für das Training sucht, findet hier verschiedene Wettbewerbe. Daneben gibt es auf verschiedenen Strecken von Usern erstellte Segmente. Auf diesen kann man virtuell um die schnellste Bestzeit kämpfen und Berg- oder Sprintwertungen gewinnen. Mit der App kann auch gezielt nach Wertungssegmenten gesucht werden. Einen Nachteil hat die App allerdings: Ist man länger unterwegs, leert sich der Akku des Handys deutlich. Dennoch bietet Strava viele Möglichkeiten das eigene Training zu dokumentieren und zu analysieren. Wem das noch nicht reicht kann mit einem Premium Account weitere Funktionen dazu bekommen.

Fader Schein?

Trotz umfassender Vernetzung in der virtuellen Welt, am Ende ist es doch am schönsten, wenn man vom echten Trainingspartner oder den Vereinskollegen begleitet wird. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte sich einer realen Trainingsgruppe anschließen, die es an fast jedem Ort zu finden gibt. Denn gemeinsame Kraftanstrengungen und ausgiebige Gespräche lassen sich zum Glück nicht durch Social Media ersetzen.

Zur Website von Strava

Fotos: triathlon.de

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