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Training zwischen den Jahren: Katja Konschak gibt Tipps

26. Dezember 2013 von Christine Waitz

Foto: Katja Konschak,   freiKatja Konschak ist Triathlonprofi, Mutter und Apothekerin. Ihr Mann Ulrich ist Arzt, aktiver Triathlet und Organisator des ICAN Nordhausen. Hört sich nach einem vollen Familien-Terminplan an, möchte man meinen. Doch besonders zwischen den Jahren empfehlen beide: „Locker bleiben und Kraft sammeln“.


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Viele  Triathleten sind Lebenskünstler, die versuchen, Familie, Beruf und Sport unter einen Hut zu bekommen. Auch im Weihnachtsurlaub sind deshalb Zeitpläne eng gesteckt. Zwischen Familien-Brunch und Besuch bei den Schwiegereltern noch schnell ein Radtraining einbauen? Unbedingt! Die nach der Pause mühsam antrainierte Fitness könnte sonst gleich wieder verloren gehen. Die abgespeckten Kilos dafür wieder auf den Hüften landen.

Katja und Ulrich Konschak kennen das Problem der aufkommenden Hektik. Das Rennen zwischen Job, Familie, Rennorganisation und Sport. Gerade deshalb haben sie sich in der Zeit zwischen den Jahren entschlossen: So nicht!

Kräfte sammeln für ein turbulentes Jahr 

Foto: Ingo Kutsche - sportfotografie.bizWir wollen zwischen den Jahren fit bleiben, und fitter werden, meinen die Sport-Profis aus Nordhausen. Aber auf die etwas andere Art und Weise. Wie also rüsten sich die Konschaks für 2014?
„Wir nutzen die Zeit zwischen den Jahren vor allem, um fit im Kopf zu werden“, meint Katja Konschak. Denn was nutzt das beste Training, wenn man sich nur noch von einem Termin zum anderen schleppt?

Alltags- und Planungsstress kann besonders bei sportlich ambitionierten Menschen, mit zusätzlich hohem Trainingsumfang und intensiven Einheiten, das Immunsystem schwächen. Die möglichen Folgen sind Krankheit, Verletzung oder Erschöpfung.

Zeit zur Entspannung nutzen

Besonders an und zwischen den Festtagen empfiehlt Katja Konschak also „die Gliedmaßen auch mal ruhig halten und alle Viere von sich strecken.“ Entspannung ist wichtig, denn nur so lassen sich Kräfte für ein neues, turbulentes Jahr sammeln

„Wichtig ist mir auch, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen“, meint die Profiathletin. Zu wenigen Gelegenheiten im Jahr hat man schließlich die Möglichkeit alle Familienmitglieder und Freude an einem Tisch zu versammeln. Besonders hier gilt dann: einmal keine konsumierten Kalorien zählen!

Gedanken sammeln

„Die Zeit zwischen den Jahren nutzen wir auch, um über die vergangenen Monate nachzudenken und uns Gedanken über das kommende Jahr zu machen“. So können noch einmal in aller Ruhe positive Entwicklungen, Potential, oder auch Fehler analysiert und Ziele für das nächste Jahr gesteckt werden.

Bei dennoch auftretender Unruhe

Foto: Ingo Kutsche, einmaligNatürlich können auch die beiden leidenschaftlichen Sportler die Beine nicht immer still halten. „Mal schnell ein Lauf oder eine Stunde auf der Rolle zu Zeiten, in denen es die Familie nicht stört, das ist schon drin, meint Rennleiter Ulrich Konschak.

Auch kann man versuchen das Training familienfreundlich zu gestalten. Das Schwimmbad mit der Familie besuchen, oder, wenn denn Schnee liegt,  Skifahren mit der Familie – da haben alle ihren Spaß dran.

Fazit

Die Saison wird nicht zwischen den Jahren entschieden! Und das rettende Ufer naht, denn ab dem zweiten Januar geht es mit frischem Elan und neuer Motivation in das neue Jahr!

Zur Website des ICAN Nordhausen. 

Fotos: Katja Konschak, Ingo Kutsche

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