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Alternative Trainingformen: Tipps und Tricks für das Skilanglauftraining

30. Dezember 2012 von Dietmar Feil

Seit einigen Jahren ist Skilanglauf wieder sehr populär. Was früher noch als „angestaubt“ galt und als „Opa-Sport“ belächelt wurde, ist mittlerweile wieder angesagt. Gerade für Triathleten macht die „semispezifische Belastung“ Skilanglauf, wie Triathlon-Bundestrainer Ralf Ebli den Ausdauersport auf den zwei schmalen Latten genannt hat, Sinn. Wir haben die wichtigsten Tipps und Tricks zum Skaten und zur klassischen Technik für euch zusammengefasst.


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Auf die Technik kommt es an: Beim Skaten kommt es auf das richtige Gleiten an und dafür benötigt man viel Gleichgewicht und eine gute Koordination.

Dank der Erfolge der deutschen Skilangläufer/innen, Biathleten und Nordisch Kombinierten stieg die Popularitätskurve der Sportart Skilanglauf in den letzten Jahren stark. Wesentlich wichtiger dürfte allerdings sein, dass Skilanglauf ein optimales Ganzkörpertraining ist. Skilanglauf stellt insbesondere für Triathleten eine willkommene und hervorragende Abwechslung dar und ist eine ideale Ergänzung zum Training. Außerdem könnte es auch für die „Sommertriathleten“ das Ziel sein, bei einem Wintertriathlon zu starten.

Supertraining für den Winter

Das Skilanglaufen gehört bei vielen Triathlon-Profis seit Jahren zum festen Trainingsprogramm. Egal, ob in der klassischen oder in der Skating-Technik ausgeführt ist  Skilanglauf als gesunde Ganzkörpersportart bekannt. Es gibt wohl keine effizientere  Sportart als das Skilanglaufen. So werden durch den Ganzkörpereinsatz gleichzeitig das Herz-/Kreislaufsystem, die Atemleistung, die Gesamtkörpermuskulatur (Arme, Rücken, Rumpf, Beine), die koordinativen Fähigkeiten und die Ausdauer trainiert. Dabei gilt Skilanglauf als sehr gelenkschonend. Daneben hat Skilanglauf positive Auswirkungen auf die Psyche. Inmitten einer  verschneiten Winterlandschaft nahezu mühelos zu gleiten, sorgt immer wieder für Flow-Erlebnisse.

Wie immer sollte auf ein Training  bei Erkältung oder gar Grippe verzichtet werden. Auch solltet ihr beachten, dass sich das Herz-/Kreislaufsystem, Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen an den Bewegungsablauf erst anpassen müssen. Also Vorsicht bei zuviel Ehrgeiz!  Die Pulsuhr ist beim Training absolut empfehlenswert. Beim Skilanglaufen die Pulswerte rund 15 bis 20 Schläge über den Werten beim Laufen (grobe Schätzung). Die Belastung sollte also nicht zu hoch gewählt werden.


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Der Autor, Dietmar Feil, ist erfahrener Skliangläufer und ausgebildeter DSV Nordic Lizenz-Trainer (Nordic Skiing -klassisch, Skating- Nordic Blading, Nordic Walking, Nordic Snowshoeing), lizenzierter Nordic-X-Skating-Trainer (skike) und Gründer der Nordic Sports Academy Stuttgart. Ganzjährig bietet die Nordic Sports Academy Stuttgart in diesen Sportarten Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an. In der schneelosen Zeit können die Skating-Techniken sehr gut auf z.B. skikes, fleet-skates und Powerslides erlernt und verbessert werden. Weitere Infos zu allen Kursen unter:Nordic Sports Academy Stuttgart
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