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Traditionell anspruchsvoll: Allgäu-Triathlon Immenstadt

22. Juli 2007 von Christian Friedrich

ausschreibung2007_2.jpgImmenstadt sollte jeder Triathlet mal mitgemacht haben. Aber Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr.

Wann: Drittes oder letztes Juliwochenende, Renntag Samstag!

Distanz: Mitteldistanz; 2 / 92 / 21,09


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Strecke Schwimmen: Eine große Runde im Alpsee, der Startbereich ist sehr breit (mind. 100 Meter), selbst bei 1000 Startern (2007) kein Stress, dafür trifft man sich dann an der ersten Boje nach etwa 800 Metern und erst da wird es dann wieder eng. Der erste Wechselzonen-Weg ist relativ lang: Erst etwas im Ufersand entlang des Sees, dann hoch zu den Rädern mit einem kleinen Anstieg. Ich hab drei Minuten für den Wechsel gebraucht und der Langsamste bin ich nicht.

Anmeldung/Anreise: Ist jedes Jahr immer ein bisschen früher ausgebucht. Wer in Immenstadt übernachten will muss früh buchen. Wer auch 10 Kilometer außerhalb übernachten würde bekommt auch noch später ein gutes Zimmer. Es gibt Parkplätze am Schwimmstart, aber man muss früh genug da sein. 6:30 Uhr hat dieses Jahr gereicht.

Strecke Rad: 2 Runden durch das schöne Allgäu mit einem kurzen aber steilen Kalvarienberg (in der zweiten Runde ist hier Stimmung fast wie am Solarer Berg) und noch einem langen auch hochprozentigem Anstieg. Dafür gibt es aber auch 2-3 richtige schnelle Abfahrten, an denen man neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen kann (wenn man einen Tacho hat). Die Versorgung ist super und ausreichend. Ein Windschattenproblem (Gruppenbildung) gibt es aber auch hier. Dafür wurden aber auch ordentlich gelbe Karten gezeigt (4 Minuten).

Strecke Laufen: 3 Runden teils durch die Innenstadt teils durchs Grüne auf Asphalt und auf befestigten Kieswegen. Mit pro Runde immer drei kleinen Anstiegen (sehr sehr kurz, aber unangenehm). Sehr viel Stimmung in der Stadt. Diese drei Runden gehen immer schnell vorbei, finde ich. Es gibt Corny-Müsliriegel und Bananen zu essen, was ich jetzt nicht so dolle finde, so Zeug krieg ich dann nicht mehr runter.

Teilnehmer: etwa 1000 Männer und 130 Frauen

Wechselzonen: Wechselzone 1 am Alpsee, Wechselzone 2 in der Stadt am Sportplatz. Das Rad wird einem abgenommen, dann den Beutel schnappen. Der Helm bekommt keine Nummer und muss im Wechselbeutel verstaut werden. Die Zielverpflegung ist sehr gut. Obst, Kuchen, Erdinger Alkoholfrei und und und.

Besonderheiten: Die bergige Radstrecke, die lange Tradition (25 Jahre), war einer der ersten (oder der erste) Triathlon in Deutschland. Die Orga ist vorbildlich. Es gibt jedes Jahr eine Rucksack, aber jedes Mal ein anderes Modell…sehr hochwertig. Eine Blanko-Urkunde ist im Starterpaket (ohne Bild und Daten natürlich). Ein Bild kann im Internet runtergeladen werden (im Zieleinlauf auf eine gute Pose denken!). In Immenstadt muss jeder für seine Wechselbeutel und deren Beschriftung selber sorgen!

Parkplatz: In Immenstadt selber gibt es Parkplätze, ist aber nicht immer einfach einen zu finden. Am Freitag ist scheinbar immer eine lange Verkaufsnacht, deswegen kann es voll werden.

Zuschauer: genug

Begleitung: sollte ein Rad mitnehmen oder gut zu Fuß sein, Kalvarienberg ist sehr nah zur Innenstadt und auf der Laufstrecke gibt es genug „Treffpunkte“.

Zeitmessung: eigener Chip, es empfiehlt sich aber das eigene Chip-Halteband zu nehmen, das einfache Klettband, was dabei ist scheuert schnell. Wobei dann auch wieder die Pflaster (im Starterpaket) Sinn machen.

Allgäu Triathlon Immenstadt

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