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Mythos Hawaii und der innere Schweinehund

Tipps von Eva Dollinger:
Mythos Hawaii und der innere Schweinehund

4. Oktober 2011 von Christine Grammer

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Auf deiner Homepage hast du folgendes geschrieben: „Die Kinesiologie hilft mir körperliche Bewegungen ökonomischer und effizienter auszuführen. Emotional werde ich stabiler und finde bzw. halte länger meine Balance. Eine Fähigkeit, die in einem 9 Stunden Wettkampf sehr wichtig ist. Schließlich geht es darum, Energien zu bündeln und richtig einzusetzen“. Wie kann man Kinesiologie im Wettkampf anwenden bzw. seine Energien bündeln?

Es ist leider nicht ganz so einfach, dies in einem Satz zu beschreiben. Wie auch die sportliche Stärke kann man mentale Stärke nicht einfach so herzaubern. Aber man kann sie trainieren. Es gibt im Brain Gym gewisse Übungen, die helfen, die rechte und linke Gehirnhälfte zu aktivieren und optimal zusammen zu schalten. Schließlich geht ja jede Bewegung vom Gehirn aus. Unter Stressbedingungen arbeitet das Gehirn aber nicht mehr so effizient. Mit Hilfe der Kinesiologie baut man den Stress ab und verbessert somit die Leistung. Zusätzlich kann man mit den 3 Dimensionen (Fokus, Lateralität und Zentrierung) arbeiten. Das Endziel lautet, dass man in diesen 3 Hauptdimensionen stark ist, was bedeutet, dass man zentriert und fokussiert ist bzw. das Gehirn optimal arbeitet und schaltet. Im Wettkampf selber wird eigentlich nur noch umgesetzt – die Arbeit ist schon vorher zu machen, indem man gewisse Situationen des Wettkampf rausholt und balanciert. Balanciert wird mit Zielsätzen, diversen Übungen und Körperarbeit. Vor dem Wettkampf mache ich aber auch sehr gerne Brain Gym Übungen um mich zu zentrieren und optimal „einzuschalten“ für das Rennen. Es ist sozusagen ein MENTAL WARM UP. Leider kann man in diesem Bereich keine Kochrezepte raus geben, da jeder andere Übungen braucht und andere Ursachen für Streß hat.

Wie kann ein Athlet diese Fähigkeiten erlernen und in sein Training integrieren.

Am Besten ist es mit einem Kinesiologen zusammen zu arbeiten. Es reichen schon wenige Stunden, um die Übungen kennenzulernen. Man wird ruhiger, gelassener und bemerkt sehr schnell, welche Übungen man in gewissen Situationen braucht.

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