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Tipp: Salben nicht nur für das Hinterteil

11. Mai 2007 von Christian Friedrich

Ringelblumencreme

Lange Radausfahrten verlangen nicht nur viel Kondition, sondern auch einiges an Sitzfleischausdauer. Wer hier nicht vorbeugt und in eine gewisse Pflege investiert bekommt unangenehme Hautirritationen am Allerwertesten und kann dann nur noch im stehen fahren und das ist anstrengend.


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Ausprobiert hab ich schon viele Salben und Cremes. Gut ist die Assos Chamois Creme: Die kühlt schön und schmiert gut kostet aber etwa 11 Euro. Alternativ und wahrscheinlich auch einfacher zu bekommen ist hier Pferdesalbe (ich hab die von Vitamobil) – Kostenpunkt 8 Euro für 250 Milliliter. Noch günstiger kommst Du weg, wenn Du gleich die eigentlich für Pferde bestimmte Pferdesalbe holst.

Pferdesalbe wurde ursprünglich entwickelt, um beanspruchte Fesseln und Sehnen von Sportpferden zu pflegen. Sie enthält nichts anderes als Extrakte aus Arnika, Rosmarin sowie Kampfer und Menthol. Alles Substanzen, die zum Beispiel bei Prellungen, Schwellungen und Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt wurden. Das in dem grünen Gel enthaltene Menthol sorgt zunächst für eine angenehme Kühlung der Haut, anschließend durchzieht das Gewebe eine wohltuende Wärme aufgrund der Durchblutung fördernden Wirkung von Rosmarin und Kampfer. Arnika schließlich soll entzündungshemmend und schmerzstillend wirken.

Nach dem Duschen könntest und solltest Du dann noch die „wunden“ Stellen mit Ringelblumensalbe behandeln (etwa 8 Euro). Das Zeug zieht schnell ein und hilft wirklich. „Zur Unterstützung der Hautregeneration bei empfindlicher wunder und stark beanspruchter Haut vorzüglich geeignet“ steht auf der Dose und kann ich auch bestätigen. Wer will kann sich das Zeug auch selber herstellen .

Helfen können diese Salben übrigens auch an anderen Körperstellen. Wunde Stellen können auch durchs Laufen und das Schwimmen im Neo entstehen. Ausprobieren. Was dem Popo gut tut, kann auch woanders nicht schaden.

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