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Time to say Goodbye: Chrissie Wellington beendet Triathlon-Karrriere

4. Dezember 2012 von Nora Reim

Foto: Ralph Schick freiBury Saint Edmunds, 04. Dezember 2012 – Chrissie Wellington zieht sich aus dem Profi-Triathlon zurück. Das gab die britische Athletin auf ihrer Internetseite bekannt. Künftig möchte sich die 35-Jährige als Botschafterin für den guten Zweck, ihre Autobiografie und ihre Sponsoren engagieren.


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Unter dem Titel „Neuanfang“ gab Wellington am gestrigen Montag ihren Rücktritt bekannt. Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen, in den vergangenen zwölf Monaten habe sie jedoch viel Zeit zum Nachdenken gehabt, schrieb die 35-Jährige auf ihrer Internetseite. Die britische Triathletin hatte sich im Jahr 2012 ein so genanntes Sabbatical, also eine Auszeit vom Triathlon-Sport genommen. Pünktlich zum Saisonende verabschiedete sich nun endgültig aus der Profi-Szene.

Ironman Hawaii 2011 war „perfektes Rennen“

„Das Leben als Triathlon-Profi war eine der bereicherndsten Erfahrungen meines Lebens“, schwärmt Wellington von ihrer vierjährigen Karriere auf der Langdistanz. Sie habe als Athletin mehr erreicht, als sie sich jemals erträumt hatte. 13 Langdistanz-Rennen stehen im Palmares der Frau mit den langen krausen Haaren, das sind 13 Siege  in der Königsdisziplin, darunter der Weltrekord von 08:19:13 Stunden beim Challenge Roth 2011. Bisher nur von zwei Frauen erreicht ist Wellingtons Leistung auf Hawaii: Vier Mal hielt sie die britische Fahne in Kona hoch, zuletzt im Jahr 2011. Dieses „perfekte Rennen“ sei der krönende Karriereabschluss gewesen, blickt die Britin auf ihre Blazeman-Rolle auf dem Zielteppich zurück.

„Ein Leben ohne Grenzen“ nach der Triathlon-Karriere?

In ihr neues Leben nimmt Wellington nach eigenen Worten „wunderschöne Orte“ und „andauernde Freundschaften“ als unvergessliche Erinnerungen mit. Dem Sport will sie auf jeden Fall erhalten bleiben, beteuerte die Lebensgefährtin von Triathlet Tom Lowe, allerdings in anderer Funktion: Als Botschafterin möchte sich die 35-Jährige künftig für den guten Zweck und ihre Sponsoren einsetzen. Außerdem liegt Wellington nach eigenen Angaben die Vermarktung ihrer Autobiografie am Herzen: „Ein Leben ohne Grenzen“ könnte auch das Motto für die Zeit nach ihrer Triathlon-Karriere sein.

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Fotos: triathlon.de

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