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The final Countdown: Dos & don’ts vor dem Rennen.

6. Mai 2016 von Takao Mühmel

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Die letzte Woche vor dem Rennen

Plane die letzten Tage vor dem Rennen  möglichst detailliert und überlege was wann zu erledigen ist, beziehe deine Familie in diesen Plan mit ein, sie unterstützt dich bei allen Dingen. Plane genügend Zeit zum Packen, einige wohldosierte Trainingseinheiten zu absolvieren und zur Regeneration inklusive Schlaf.

Foto: Christine Waitz, freiDu solltest eine Woche vor dem Rennen dein letztes härteres Training durchführen, Trainingsvolumen und Intensität hängen hier stark von individuellen Voraussetzungen, der Wettkampfstrecke und dem Trainingszustand ab. Erfahrende Athleten sollten in der Lage sein sich einzuschätzen, Beginner sollten einen  Trainer befragen oder im Zweifelsfall weniger trainieren, als sie denken. Immer wieder hört man als Trainer von suboptimalen Wettkämpfen, der Grund dafür ist oft ganz klar: zu viel Training in den letzten Tagen oder eine unzureichende Vorbereitung – beides vermeidbar.

Die letzten drei Tage

Foto: Alexander Schmied frei

In der Ruhe liegt die Kraft, so langsam kommt ein gewisse Wettkampfaufregung auf, die Sachen sollten gepackt sein, bevor alle Geschäfte oder die Triathlonmesse geschlossen sind, um notfalls. doch noch etwas zu besorgen.
Ist die Checkliste abgearbeitet, eine letzte Testfahrt oder ein letztes kurzes Schwimmen absolviert und der Wetterbericht bekannt? Sind alle Dinge in der richtigen Tüte? Welche Dinge kommen mit in die Wechselzone, was bleibt im Auto?
Wer alles in Ruhe abarbeitet vergisst Nichts. Bei Beginnern dauert dies mit Sicherheit ein wenig länger, doch auch beim „Profi“ ist hier volle Konzentration gefragt.

Die Wettkampfmodalitäten sollten sich noch einmal durchgelesen werden.

Die letzten Nächte sind entscheidend, wer Probleme mit wenig Schlaf hat, soll besonders darauf achten. Denn viel Schlaf ist essentiell, um perfekt erholt an den Start zu gehen.

Der Tag vor dem Rennen

Die Wettkampfgetränke können am Abend vorbereitet und wenn nötig in den Kühlschrank gepackt werden, das spart Zeit am Wettkampfmorgen. Die letzten Dinge der Checkliste sollten abgearbeitet sein.

Auch wenn es etwas unsozial erscheint, du solltest dich nicht stundenlang auf den Beinen befinden, die Sonne genießen oder dich mit Freunden spät zum Essen treffen.

Bei bestimmten Wettkämpfen werden die Startunterlagen am Vortag abgeholt, das Rad eingecheckt und diverse Tüten in dafür vorgesehene Bereiche deponiert. Auch hier sollte sich nicht unnötig lange aufgehalten, sondern sich nur auf das Nötigste konzentrieren.

Am Renntag

Wenn die Vorbereitungen gut gelaufen ist, sollte der Beginn des Renntages „ruhig“ verlaufen. Stehe zeitig auf, plane genügend Zeit für ein normales Frühstück und eine Reserve für Fahrtwege ein. Auch bei einer längeren Anreise kannst du  früh morgens schon Chip, Pulsgurt und Rennbekleidung anlegen, denn das spart einmal umziehen und reduziert die Möglichkeit von Fehlern kurz vor dem Rennen.

Foto: Christine Waitz, frei

Am Wettkampfort angekommen, solltest du den Luftdruck der Reifen noch einmal prüfen, erledige das Aufpumpen mit deiner eigenen Pumpe, das vermeidet Wartezeiten, technische Probleme und Stress. Auch ein mitgebrachter Edding zum Beschriften der Arme und Beine kann wertvolle Zeit sparen, wenn man nicht 15:00 min in der Schlange steht. „Markiere“ deinen Bereich in der Wechselzone, wer sind die Personen neben Ihnen, sprich mit ihnen und kläre in welchem Bereich jeder seine Dinge liegen hat. So kannst du die Möglichkeit reduzieren, dass jemand ausversehen deine Sachen wild verteilt, den Neo auf deinen Sachen ablegt oder Helm und Brille runter wirft. Eine Kiste oder eine Bereich direkt unter dem eigenem Rad können hier helfen.

Wo geht’s hin?

Wenn du unsicher bist, solltest du alle Laufwege in der Wechselzone noch einmal ablaufen und sicher gehen, dass du dein Rad wiederfindest, suche dir hier feste Markierungspunkte im Wechselbereich. Benötigst du eine zusätzliche Brille, Trinken oder eine Reservemütze, solltest du all diese Dinge in deinem Bereich deponieren.

Ist dies alles erledigt, konzentriere dich auf deine Fähigkeiten, gehe dein Rennen noch einmal durch, nimm dir dann eine kleine Auszeit, entspanne noch einmal und genieße dein hoffentlich sehr gutes Rennen.

Fotos: triathlon.de, Alexander Schmied

 


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