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Für warm und kalt

Test: Skins Long Sleeve Top –
Für warm und kalt

5. Juni 2008 von Christian Friedrich

Von der Kompressionskollektion von Skins haben wir bereits einmal berichtet. In einem Triathlon-Wettkampf hat Christian jetzt mal das Langarmshirt unter Wettkampfbedingungen geprüft.


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Die Langarmversion der Skins Kompressionsshirts sitzt wie eine zweite Haut, beziehungsweise sollte es so sitzen, wenn die Größe richtig gewählt wurde. Dementsprechend schwer ist es dann auch sich in das Shirt hineinzuwinden. Ein Umziehen in der ersten oder zweiten Wechselzone fällt definitiv flach.

Gerade an den Armen und im Brust- und Bauchbereich muss es fest anliegen, am Hals könnte der Schnitt allerdings noch etwas „enger“ sein. Hier ist quasi keine Spannung auf dem Material. Ein runder Kragen wäre hier wohl etwas besser als der leichte V-Kragen.

Unten drunter oder auch allein
Unter den Einteiler gezogen kommt man ohne weiteres in den Neoprenanzug hinein. Und auch beim Schwimmen stört die zusätzliche „Haut“ nicht im Geringsten. Wir konnten kein Scheuern oder ähnliches durch die doch breiten Nähte unter den Armen, am Hals oder sonstwo feststellen. Das Shirt macht alle Bewegungen beim Schwimmen mit. Wer nicht auf den Triathloneinteiler besteht könnte auch nur die Skinskleidung als „Wettkampfanzug“ nutzen.

Aerodynamisch mit Wärme- und Kühleffekt
Rauskommen aus dem Neo ist ebenfalls kein Problem. Gerade bei frischen Temperaturen bietet das Skins-Shirt angenehme Wärme ohne bei starker Sonneneinstrahlung zu überhitzen. Man kommt allerdings nicht darum mit Wasser oder halt auch Iso-Getränk die Arme oder den Rücken gegebenenfalls feucht zu halten und den Verdunstungseffekt zu nutzen, wenn die Außentemperaturen über 20 bis 25 Grad steigen. Diese zusätzliche Flüssigkeitsmenge muss im Wettkampf eingeplant werden.

FOTOSTRECKE

Skins Long Sleeve Top

Bitte feucht halten
Beim abschließenden Halbmarathonlauf beim Challenge France kam dann ordentlich die Sonne raus und auch hier muss das Shirt auf alle Fälle feucht gehalten werden, um den nötigen Kühleffekt zu bieten. Auch diese zwei Extrabecher Wasser pro Verpflegungsstand müssen eingeplant werden.

Stabilität und Sonnenschutz
Weitere Vorteile die sich bieten: Durch den festen Sitz kommt ein Stützeffekt im Rumpf dazu, der gerade zum Ende des Laufes einem möglicherweise Absacken des Oberkörpers leicht entgegenwirkt. Weiterhin schützt das Skins-Shirt vor Sonnenbrand, der ja auch Leistungsdefizite verursacht und zudem gerade am Ende sehr unangenehm schmerzen kann.

Fazit
Gerade bei kühlem Wettkampfwetter ist das Langarmshirt eine Möglichkeit, um Zeit für Extrakleidung in der ersten Wechselzone zu sparen, da es direkt schon zum Schwimmen getragen werden kann. Bei bereits warmen Temperaturen muss es auf jeden Fall feucht gehalten werden. Neben dem Kompressionseffekt, dem festen Sitz und dadurch stabilisierendem Vorteil, schützt es auch vor Sonnenbrand auf den Schultern und den Armen. Wenn es ein Shirt sein soll, ist die weiße Version für Wettkämpfe zu empfehlen.

Info: Skins

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