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Komplett komprimiert

Test: Skins –
Komplett komprimiert

21. April 2008 von Christian Friedrich

Aus Australien kommt der Hersteller Skins, der sich auf die Produktion von Kompressionsbekleidung spezialisiert hat. „BioAcceleration Technology“ nennt es Skins. Tri4u hat sich die Ober- und Unterteile mal im Praxistest angeschaut.


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Unsere Testexemplare waren ein schwarzes Kurzarm-Shirt, sowie eine kurze Tight. Neben schwarz sind bis zu neun weitere Farben je nach Kleidungsstück möglich. Es handelt sich hierbei ausdrücklich nicht um Unterwäsche, sondern um Kompressionskleidung, die genauso gut als oberste Lage getragen werden kann.

Brustumfang und Gewicht
Welche Größe passt wird beim Shirt über den Brustkorbumfang und bei der Tight über das Gewicht und die Körpergröße ermittelt. Skins-Kleidung muss und soll sehr nah und eng am Körper anliegen, damit die Kompressionswirkung auch zum Zuge kommt. Den Druck beim Oberteil spürten wir intensiv (fühlt sich im ersten Moment wie ein enger Neoprenanzug an), bei der Tight spürt man den Unterschied weniger.

Weniger Muskelvibration
Durch den engen Sitz der Skins-Kleidung bekommt gerade beim Shirt der Oberkörper spürbar mehr Stabilität. Und auch bei der Hose „vibriert“ die Oberschenkelmuskulatur weniger. Fällt dann auf, wenn mal wieder in einer „normalen“ Hose gelaufen wird. Der Körper wirkt halt insgesamt „kompakt“ und „zusammengehalten“.

Atmungsaktiv
Die Shirts und Hosen liegen optimal auf der Haut und können so den Schweiß sehr gut weg von der Haut transportieren. Zudem reguliert der Skins-Stoff die Körpertemperatur. Bei kühlen Temperaturen können wir das bestätigen, bei warmen Temperaturen sollte zudem weiße Skins-Bekleidung sinnvoller sein. Leichter Regen ist an der Oberfläche abgeperlt.

Sonnenschutz und Antibakteriell
Die langen, aber auch die kurzen Oberteile, könnten auch bei starker Sonneneintrahlung helfen, da sie 50+ UV-Sonnenschutz bieten. Weiterhin sind sie so bearbeitet, das sie Bakterien wenig Angriffsfläche bieten. Dieser Schutz soll auch nach mehrmaligem waschen bleiben.

Praktischer Nebeneffekt
Bei Intensiven Läufen oder Wettkämpfen hat man, wenn man mit Brustgurt läuft, teilweise das Problem, dass dieser rutscht und man ständig am „zupfen“ ist. Durch die enganliegende Kompressionsbekleidung entfällt dieses Problem und man hat die Hände „frei“ und kommt nicht aus dem Rhythmus.

Einsatzmöglichkeit
Warmhalten könnte so ein Langarm- oder Kurzarm-Oberteil bei Wettkämpfen mit unbeständigem Wetter und kühlen Temperaturen. Aber auch bei großer Hitze könnten die Skins-Oberteile bei langen Distanzen vor zuviel Sonne und daraus folgendem Sonnenbrand schützen. Da sie nicht wasserabweisend sind und Wasser aufnehmen, sind sie als „Schwimmanzug“ nur bedingt geeignet. In dem Fall dann lieber noch einen Speedsuit darüber ziehen.

Zwischen 40 Euro (Kompressionssocken) und 90 Euro (lange Tight) kostet ein Skins-Teil.

Info: Skins

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