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Test: Oakley OROKR Pro – Brille für Handy und Musik

23. Februar 2008 von Christian Friedrich

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Sonnenbrille, Kopfhörer, der MP3-Player und das Handy sollen alle beim Sport dabei sein. Wer dieses Problem hat, könnte sich für die Oakley OROKR Pro interessieren. Diese Brille hat einen Kopfhörer integriert, der das Musiksignal per Bluetooth, also drahtlos empfängt und ebenso als Freisprecheinrichtung für das Handy funktioniert.


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Die 52 Gramm leichte Oakley OROKR Pro ist grundsätzlich so gut verarbeitet, wie wir es von allen Oakley-Brillen gewohnt sind. Die Brillengläser sind wechselbar. Allein der Teil des Rahmens, indem die Elektronik steckt und die Kopfhörerarme machen einen etwas plastikähnlichen Eindruck.

oakley-oroka-pro-von-vorne.jpgIm Vergleich mit einer Oakley Half Jacket, ist die OROKR Pro zwar ähnlich groß und breit, macht aber doch einen wulstigeren Eindruck, gerade wenn sie auf der Nase sitzt. Bei einer schmalen Gesichtsform sieht sie sehr groß und breit aus (siehe Video).

Die Kopfhörerarme lassen sich sehr flexibel einstellen und auch die jeweils drei Tasten auf jeder Brillenbügelseite haben einen guten Druckpunkt und ermöglichen ein schnelles Bedienen. Auf Grund der vielen Tastenkombinationen und Funktionen lohnt ein Blick in das Handbuch, in dem alles sehr gut beschrieben ist.

Wer die Oakley-Brille mit dem MP3-Handy nutzen will braucht nur ein Handy, das auch per Bluetooth seine Musik- und Telefonsignale versendet. Wer die Brille als Kopfhörer mit seinem Apple iPod nano nutzen will, braucht den Bluetooth-Adapter icombi AP21 (Preis etwa 50 Euro).

Oakley OROKR Pro mit dem Nano
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Der Kopfhörersound klingt ordentlich und mit dem Bluetooth-Adaper icompi AP21 lässt sich der Apple iPod nano auch schnell und einfach verbinden. Anstecken – Brille einschalten – Musik hören. Fünf Stunden soll der Akku dabei halten. Aufgeladen wird die Brille übrigens über einen kleinen USB-Port.

Oakley OROKR Pro mit dem Handy

Das Handy muss bluetooth-fähig sein oder/und eine MP3-Player-Funktion bieten. Zum einen kannst Du nun die Musikfunktionen über die Brille bedienen und zum anderen auch ein Telefongespräch annehmen ohne Dein Handy aus der Tasche herauszuholen. Die Sprachqualität der Brille ist allerdings nicht so gut, wie von einem Handy. Windgeräusche können die Verständigung ebenfalls erschweren.

FOTOSTRECKE

Oakley_OROKA Pro

Fazit
Die Oakley OROKR Pro erfüllt zwar ihre Aufgaben gut, ist aber für knapp 250 Euro ein Technikspielzeug für den, der schon alles hat. Brille und Kopfhörer sind immer vereint und lassen sich nicht getrennt nutzen, ohne immer das “Andere” dabei haben zu müssen. Eine sehr spezielle Lösung halt.

Alternative 1

Wenn Du zwar genau die Funktionen brauchst, aber nicht unbedingt immer eine Brille im Gesicht sitzen haben willst, kommt vielleicht der Motorola S9-HD Kopfhörer in Frage. Der soll bis Mitte 2008 im Handel sein und als Musikkopfhörer und Headset funktionieren. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Alternative 2

Darf das Handy bei der Laufrunde daheim bleiben ist die Oakley Splitthump eine Sonnenbrille mit integriertem Kopfhörer, bei der Du allerdings die Kopfhörer-Module abstecken kannst, wenn Du sie nicht brauchst. Allerdings ist die Splitthump nicht für den Sport entwickelt, sondern für die Zeit davor oder danach.

Info: Oakley


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