Du bist hier: Triathlon Portal - triathlon.de > Test & Produktinfo > Radequipment > Test: Elite V-Arion Rollentrainer – Freies Radtraining
Tags: ,

Test: Elite V-Arion Rollentrainer – Freies Radtraining

28. November 2008 von Ralph Schick

Triathlon Anzeigen

Der Praxistest
Die Rolle ist sehr gut verarbeit und wenn sie auf gebaut ist auch sehr stabil. An der Seite besteht sogar die Möglichkeit mit Schrauben die Elite V-Arion am Boden längerfristig zu befestigen. Die drei Rollen haben einen guten Rundlauf und der Aufklappmechanismus funktioniert einwandfrei.

FOTOSTRECKE

Elite-V-Arion-Rollentrainer-3

Trittbrett an der falschen Stelle
Das ersten Manko, was uns auffiel: Das integrierte Trittbrett ist zu weit hinten und mit Radschuhen ziemlich glatt beim Auf- und Absteigen. Eine Verbreiterung des gesamten Rahmens, besonders im Bereich der Mitte würde hier mehr Sicherheit bringen. Zudem könnte eine Gummierung an dieser Stelle die Sache gerade mit Pedalplatten an den Schuhen griffiger machen.

Immer gerade aus und auch schön leise
Die spezielle Form der Rollen mindert tatsächlich die Gefahr seitlich von der Rolle zu fahren, dennoch sollten gerade ungeübte Fahrer im Türrahmen beginnen, um zu beiden Seiten eine Sicherheit zu haben. Nach einiger Zeit ist sowohl das Fahren im stehen als auch freihändig möglich, erfordert aber ein sichere Beherrschung des Rades. Erfreulich: Die Geräuschkulisse der Eliterolle ist angenehm leise. Damit Ihr Euch etwas darunter vorstellen könnt haben wir eine Tonaufnahme für Euch gemacht.

Zur Elite V-Arion Geräuschmessung

Vorsicht bei Sprints
Die Versprechung des Herstellers, dass die Konstruktion auch starken Sprints standhält, lässt sich schwer überprüfen da bei dem Versuch das Hinterrad doch arg in Bewegung kommt und somit aus einem Sprint nur noch ein kontrolliertes Beschleunigen wird. An der Rolle lässt sich der Widerstand in drei Stufen einstellen, dies funktioniert besser als bei älteren Modellen bei denen der Widerstand über ein weiteres Gummiband verbunden war. Eine Widerstandeinstellung während der Fahrt ist nicht möglich.

Fazit
Die Elite V-Arion eignet sich für geübt Fahrer, die auf die schnelle eine Einheit absolvieren wollen ohne große Aufbauarbeit leisten zu müssen. Nicht umsonst findet diese Art Rolle vor allem im Bahnradsport ihre Verwendung. Triathleten, die auch große Umfänge, Kraft und Sprints auf der Rolle absolvieren wollen und den Aufbau nicht scheuen sollten allerdings weiterhin zur klassischen Trainingsrolle. Wer jedoch seine Radbeherrschung verbessern will könnte über eine freie Rolle nachdenken – es muss ja nicht gleich das Topmodell für 360 Euro sein.

Preis: etwa 360 Euro

Elite V-Arion Interial (2008) im Shop

Alternative
Der klassische Rollentrainer, bei dem das Hinterrad fixiert wird ist eine bessere Wahl für die Trainingseinheit bei schlechtem Wetter und vor allem für Triathleten eine sichere Alternative. Für knapp 200 Euro bekommt man bereits eine solche Rolle.

Die Tests von tri4u.de sind gelistet bei Testberichte.de – dem großen Informationsportal für Testberichte mit einer umfassenden Übersicht zum Thema Sport & Fitness.


Seite: 1 2
Triathlon.de Anzeigen
 
Zum Triathlon.de Newsletter anmelden