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Test: CamOne Infinity – kleine Kamera mit riesigem Zubehör

29. Mai 2012 von Nora Reim

Foto: Nora Reim einmaligGröße ist nicht alles. Das beweist die neue Sport-Kamera vom deutschen Hersteller CamOneTec: Die „CamOne Infinity“ ist so klein, dass sie sich für Schnappschüsse gut in der Hand verstecken lässt. Ob ihr mit der „Kleinen“ als Fotograf groß rauskommt, hat triathlon.de für euch getestet.


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CamOne Infinity: Klein, aber oho

Foto: CamOneTec freiDie Kamera erinnert mit ihrem großen Bildschirm an ein so genanntes Plastiskop, an dem sich besonders Kinder auf dem Jahrmarkt nicht satt sehen können. Im Gegensatz zu den „Guckis“ müsst ihr bei der CamOne eure Fotos noch selbst schießen oder ein Video drehen. Beides ist mit dem Winzling möglich: 30 Bilder pro Sekunde (bps) in Full HD 1080 Pixel (p) oder 60 bps in 720p für Zeitlupen-Aufnahmen. Außerdem hat die Kamera eine Zeitraffer- und Serienbildfunktion. Das Abspielen ist per AV-  oder HDMI- Ausgang am PC möglich.

Bedienung: „Easy“ ist nicht einfach

Der Hersteller CamOneTec aus Nordrhein-Westfalen wirbt mit dem „Easy Button System“ für das Produkt. Dabei handelt es sich um sechs Knöpfe auf dem schwarzen Kunststoffgehäuse. Die Handhabung ist jedoch nicht so einfach, wie es der Name des Systems vermuten lässt: Die Tasten sind winzig und so eng nebeneinander, dass allenfalls Kinder- und zarte Frauenhände sie problemlos bedienen können. Außerdem sind sie wegen der geringen Größe der Kamera mehrfach belegt – die Funktionen gehen jedoch nicht ohne Weiteres aus den einzelnen Knöpfen hervor. Ein Blick in die Bedienungsanleitung ist somit unabdingbar und belastet den Gesamteindruck des ansonsten so leichten Geräts.

Wasserdichtes Gehäuse nur für CamOne Infinity

Ein weiterer Minuspunkt ist das wasserdichte Gehäuse, das zum Lieferumfang gehört: Es wird zwar auch von anderen Herstellern angeboten, ist aber nur bei der CamOne Infinity, also bei dem hier vorgestellten Modell, unter Wasser benutzbar. Die veränderte Lichtbrechung des Wassers bedarf einer Anpassung des Objektivs – das ist nur mit der CamOne Infinity möglich. Dieses Feature ermöglicht es auch, Objektive mit anderem Lichteinfallswinkel zu verwenden. Damit kann auch eine zerkratzte Linse ausgetauscht werden.

Lobenswert ist dagegen das neue Wifi-Modul, mit dem die komplette Steuerung der Kamera über das eigene Smartphone möglich ist. Das Modul fungiert als Accesspoint und kann damit überall auf der Welt benutzt werden.

Foto: CamOneTec freiFazit

Die CamOne Infinity ist ein schickes Spielzeug für alle Foto-Freaks. Die Handhabung ist nicht ganz einfach und daher nur bedingt für Technik-Einsteiger geeignet. Wer sich schon immer mal auf dem Rad oder beim Laufen filmen wollte, dürfte mit der kleinen Kamera auf seine Kosten kommen. Mit 250 Euro ist die Anschaffung jedoch nicht ganz billig. Für den Preis gibt es immerhin allerlei Zubehör -insgesamt zehn Teile – wie ein wasserdichtes Gehäuse. Bleibt vor dem Kauf nur noch die Frage zu klären: CamOne oder Neo?

Foto: CamOneTec freiTechnische Daten

 

  • Größe: 49 x 42 x 34 mm
  • Gewicht: 77g
  • Auflösung: Video, 1920 x 1080 Pix/Foto, 5MPix
  • BPS: 30/60fps
  • Display: 1,5“/ 38,1mm TFT
  • Speicher: 2x <= 32GB SDHC Micro SD Card
  • Akku: 800mAh LiPo
  • Fernbedienung: 2.4GHz Bi-Directional (optional, WiFi)
  • AV-Ausgang: ja/live
  • HDMI: ja/live
  • USB: 2.0 Mini USB
  • Funktionen: Video, Zeitraffer, Foto, Serienbild

Fotos: CamOneTec/triathlon.de

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