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Test: Blueseventy nero comp – Knallenger Schwimmanzug

12. November 2008 von Christian Friedrich

Für den reinen Schwimmeinsatz konzipiert ist der Blueseventy nero comp. Was den Anzug von einem normalen Speedsuit für Triathleten unterscheidet haben wir uns mal angeschaut.


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Der Namenszusatz „comp“ für „competition“ deutet schon darauf hin, wofür der Schwimmanzug am besten geeignet ist. Es ist ein reiner Schwimmanzug, der sehr eng anliegt. Die extrem enge Passform ist auch das was als erstes auffällt, wenn man in den Anzug schlüpft – vor allem eng an den Schultern. Aber so muss es auch sein, schließlich soll kein Wasser beim Startsprung oder der Rollwende in den nero comp eindringen.

Auf schnell getrimmt
Der Reißverschluss ist sehr flach eingenäht, um möglichst wenig Widerstand im Wasser zu verursachen und klappt durch eine Feder immer nach unten. So kann er nicht unbeabsichtigt auf gehen, aber das ist auch ein Grund, warum ein Triathlet in der Wechselzone daran verzweifeln würde. Eben ein reiner Schwimmanzug. Der Armausschnitt ist zudem großzügiger geschnitten für einen besseren Armzug.

Der Blueseventy nero comp ist nano-SCS-beschichtet und hat so einen Reibungskoeffizienten von 0,032 und ist damit 50 mal gleitfähiger ist als die menschliche Haut.

Insgesamt lässt er sich angenehm schwimmen und bietet spürbaren Auftrieb an den Beinen, was zum einen wohl durch die bessere Gleitfähigkeit kommt und zum anderen durch das bisschen Luft, das sich immer im Anzug befindet. Auch längere Schwimmstrecken waren mit dem nero comp ohne Scheuerstellen problemlos möglich.

Fazit
Für den „echten“ Schwimmwettkampf ist der Blueseventy nero comp geeignet und nicht für Triathleten. Aber genau für diesen Zweck preist ihn Blueseventy auch an. Ganz billig ist der nero comp nicht. Etwa 400 Euro kostet die schwarze Schwimmhaut, die aber definitiv schneller macht als ein Speedsuit mit kurzen Beinen.

Auf Anfrage auch bei uns im Shop

Alternative(n)
Der reine Schwimmer kann zu Wettkampfanzügen von zum Beispiel Speedo oder Arena greifen. Wer als Triathlet den Trend zum langen Bein mitgehen will, der kann zum Blueseventy nero 10k oder pointzero3+, oder dem velocity longleg von xterra greifen. Mit zwischen 240 bis 340 Euro muss man auch hier rechnen.

Info: Blueseventy

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