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Schrill und schnell

Test: Asics Noosa Tri 5 –
Schrill und schnell

25. Dezember 2009 von Frank Schuster

Asics Noosa Tri 5Anima Sana in Corpore Sano (ASICS) – Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper. Ein schneller Läufer läuft in einem schnellen Schuh. Der Noosa Tri ist für schnelle Läufer. Wir haben den Triathlonschuh getestet.


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Noosa steht eigentlich für Noosa Heads. Eine Stadt in Australien, in der mit 8500 Teilnehmern einer der größten Triathlons der Welt stattfindet. So kommt man auf die Bezeichnung Noosa Tri.

Schrill

Muss ein Schuh so bunt sein? Zuerst mit großer Skepsis angenommen, doch nach kürzester Zeit stand die Antwort fest: Ja, der Noosa muss bunt sein, sau starkes Design. Wenn er ausgelaufen ist wird er als Lifestyle-Schuh verwendet. Hoffentlich bald.

Doch wie läuft man darin? Das ist ja die entscheidende Frage. Vor dem ersten Einlaufen wurde der Schuh natürlich zuhause erst mal eingegangen. Ein großer Vorteil, weil der Schuh anfangs doch sehr stark im Vorfußbereich gedrückt hat. Doch nach dem Einfädeln der mitgelieferten Gummischnürung war das Drücken weg. Das Obermaterial welches über dem gesamten Schuh relativ hart ist, hat im Vorfußbereich einen Einschnitt. Dadurch wird der Schuh auch für breite Vorfüße oder sogar Spreizfüße komfortabel. Im Fersenbereich bietet der quietschbunte Schuh guten Halt. Hier ist spezielles Material angebracht, welches die Ferse nicht rutschen lässt.

Es gibt kein Schlechtes Wetter

Bei jedem Wetter wurde der Schuh getestet, sowohl bei trockenem, als auch bei nassem und verschneitem Wetter. Auch drinnen auf dem Laufband. Überall hat sich der Schuh gut durchgesetzt. Nur ein Nachteil wurde bei nassem Wetter festgestellt. Die speziellen Luftlöcher welche in die Sohle eingearbeitet sind, lassen nicht nur dem Fuß atmen, sie lassen auch Wasser nach innen – Vorsicht also vor Pfützen.

Im Wettkampf oder auf schnellen Trainingsläufen stört einen das jedoch nicht weiter. Es dauert nur kurz, dann ist die kalte Feuchtigkeit nicht mehr spührbar. Vom Seitenhalt hat sich der Schuh auch in matschigen Wettkämpfen bewährt. Die Sohle bietet guten Grip.

Nicht nur für kurze Dinger – aber Hauptsache schnell

Natürlich ist der Schuh auf Wettkampf ausgerichtet. Er ist leicht und bietet eine dezente Pronationsstütze. So ist er für leicht bis normalgewichtige Läufer geeignet, welche über jede Distanz starten möchten. Aber durch die wohl durchdachte Dämpfung ist er auch für längere Läufe geeignet. Schnell läuft man die Läufe dann automatisch. Auch auf dem Vorfuß ist man mit ihm gut unterwegs. Hier ist genauso wie unter der Ferse eine angenehme Gel-Dämpfung. Die Sprengung des Schuhs, also das Gefälle von Ferse zum Vorfuß ist klein. Man kann mit dem Schuh also ganz normal Laufen. Zum Vorfußlaufen wird der Läufer nicht gezwungen, aber es ist trotzdem gut machbar.

Fazit
Ein gut durchdachter Wettkampflaufschuh und Lighttrainer mit sehr starkem Design. Für Triathleten bestimmt ein guter Schuh. In der Wechselzone kann es jedoch Komplikationen geben, denn die Zunge ist nicht befestigt. Sie könnte beim schnellen Einstieg nach hinten rutschen. Aber die verlorene Zeit holt man mit dem Schuh wieder auf. Egal ob auf Asphalt, Schotter oder weit unwegsamerem Gelände: Der Noosa Tri 5 will schnell gelaufen werden. Ist der Schuh erst einmal eingelaufen, ist er auch bestens Barfuss zu laufen.

Asics Noosa Tri 5 im Shop

Alternative
Der Zoot Ultra Race 2.0 oder Saucony Type A3 sind in der gleichen Liga. Beide sind sehr leicht, nur leicht gedämpft und optimal für den schnelle Wettkampf. Beide Alternativen bieten auch ein Drainage-System, so dass Wasser aus dem Schuhen ablaufen kann.

Saucony Type A3 im Shop

Zoot Ultra Race 2.0 im Shop

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