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Test: Aquaman Metall Cell – Flexibel genug

26. Oktober 2008 von Christian Friedrich

Das sehr flexible Yamamoto 40er Neopren hat der Aquaman Metall Cell nur im Schulterbereich. Zusammen mit der glatten Innenfläche ist er eine sehr gute Alternative und vergleichbar gut mit dem Topmodell.


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Der Aquaman Metall Cell sitzt durch seinen Schnitt und das flexible 40er Neopren sehr gut im Schulterbereich und lässt wie auch sein großer Bruder, der Cell Gold, fast vergessen, das man in einem Neoprenanzug steckt. Die Ermüdung der Arme setzt bei dem weichen Neopren erst sehr viel später ein als bei anderen Anzügen.

Die spezielle Innenschicht
Die Metall Cell genannte Innenfläche ist ein dünnes Neopren, das bewirkt, dass der Anzug kein Wasser aufnimmt und so im Laufe des Wettkampfes nicht schwerer wird. Zudem bewirkt es das der Anzug in der Wechselzone schnell vom Körper flutscht. Der Metall Cell und der Cell Gold verfügen über diese Innenschicht.

Spürbarer Vorteil
Auf Grund der Metall Cell Innenfläche lässt sich der gleichnamige Anzug spürbar einfacher überstreifen und auch beim Ausziehen flutscht die Neopelle etwas besser von der Haut. Gerade wenn durch eine lange Wechselzone das Wasser komplett aus dem Anzug gelaufen ist, könnte die Metall Cell Beschichtung den Ausziehvorgang beschleunigen.

Der Kragen ist weich und lässt sich angenehm tragen ohne zu scheuern. Der Reißverschluss wird von oben nach unten geschlossen. Das Schließen des Reißverschlussen ist auch ohne Hilfe kein Problem. Zum Beispiel wenn Du mal alleine zum Freiwassertraining gehen willst. Weiterer Vorteil: Im Wettkampfgetümmel kann der Anzug nicht unbeabsichtigt von gegnerischen Händen aufgezogen werden.

Der Auftrieb ist optimal, die Beine liegen strömungstechnisch gut auf dem Wasser. Außen ist der Anzug noch mit Nano-SCS beschichtet, das die Gleitfähigkeit verbessert.

Fazit
Wer es vor allem im Oberkörperbereich flexibel mag und besten Auftrieb braucht, der sollte zum Aquaman Metall Cell greifen. Da der Anzug nicht komplett aus 40er Neopren ist, aber die spezielle Innenbeschichtung aufweist, kostet er etwa 525 Euro und ist damit immerhin 75 Euro günstiger als das Cell Gold Topmodell von Aquaman.

Alternative 1
Der Blueseventy Helix ist im Oberkörperbereich mit 40er Neopren ausgestattet und ebenfalls sehr flexibel an den Armen. Sein Auftrieb ist sehr gut und der Preis mit etwa 545 Euro nur unwesentlich teurer.

Gibt es auch bei uns im Shop

Alternative 2
In der gleichen Preisklasse mit etwa 500 Euro gibt es den Orca 3.8. Der ist auch nicht komplett aus 40er Neopren und hat für die 2009er Saison HydroLift-Panels in den Armen spendiert bekommen.

Info: Aquaman

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