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Tee: Das Winter-Wundermittel

25. Dezember 2014 von Ann-Christin Cordes

Die kalte Jahreszeit ist da und da bietet es sich an, ab und zu einen schönen warmen Tee zu trinken. Und es lohnt sich, das warme Gebräu einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Tee hat viele interessante Inhaltsstoffe, die wir Triathleten nutzen können. triathlon.de zeigt, was welche Teesorte kann und gibt einige nützliche Tipps.


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Tee fängt Radikale

Nach einem Dauerlauf in der Kälte tut Wärme richtig gut: Ein frischer Tee ist dann genau das richtige. Und er hilft uns nicht nur dabei, wieder aufzutauen! Während körperlicher Belastungen entstehen freie Radikale. Diese fegen durch unseren Körper und können dort einigen Schaden an Geweben usw. anrichten. Wird dieser sogenannte oxidative Stress nicht neutralisiert, kann es zu verfrühten Alterungsprozessen und chronischen Erkrankungen kommen. Tee kann den Körper hier unterstützen – einige Teesorten wirken antioxidativ und beugen damit schon der Entstehung freier Radikale vor. Möglich machen dies die sogenannten Polyphenole und Flavanole im Tee!

Grüner Tee: Der Universalhelfer

Besonders viele antioxidative Wirkstoffe sind im grünen Tee enthalten. Das macht den asiatischen Klassiker laut vieler Studien zum Beschützer vor vielen Krankheiten: Krebsentstehung und Entzündungsprozesse werden gehemmt, das Immunsystem wird gestärkt, Karies wird bekämpft. Grüner Tee wirkt außerdem antibakteriell und blutgerinnungshemmend. Dazu kommen eine Vielzahl nachgewiesener Inhaltsstoffe wie Vitamine, Kalium, Kalzium und Fluorid. Das sind eine ganze Menge guter Gründe, auf grünen Tee zurückzugreifen. Natürlich wird eine Tasse grünen Tees nicht sofort den Schnupfen verschwinden lassen, aber der regelmäßige Konsum des gelb-grünlichen Getränks unterstützt den Körper ungemein!

Damit alle wichtigen Inhaltsstoffe auch genutzt werden können, wird empfohlen, den Tee mit nicht kochendem Wasser zu übergießen. Die Ziehzeit ist bei grünem Tee auch nicht so lange wie bei anderen Tees. Und: Bleibt der Beutel zu lange in der Tasse, wird er vom Geschmack her eher bitter.

Schwarzer Tee: Der Klassiker

Verbreiteter in Deutschland ist noch immer der schwarze Tee. Grüner und schwarzer Tee sind eng verwandt, sie sind Gewächse derselben Teepflanze. Schwarzer Tee wird jedoch fermentiert, was dazu führt, dass einige Vitamine und Gerbstoffe aus dem Blatt verschwinden. Dennoch enthält schwarzer Tee immer noch viele der guten Inhaltsstoffe – er wirkt ebenso positiv auf das Immunsystem und wirkt z.B. Karies zuvor. In einem ist schwarzer Tee seinem grünen Verwandten Voraus: Schwarztee enthält etwas mehr Koffein, da er mit kochendem Wasser aufgegossen werden kann und auch länger ziehen kann ohne den Geschmack negativ zu verändern.

Schwarzer Tee vs. Kaffee

Eine alte Bezeichnung für das Koffein im Tee ist auch „Tein“. Es bezeichnet jedoch denselben Stoff. Der Unterschied: Das Koffein ist in den Teeblättern gebunden und wird durch das Ziehen im heißen Wasser aus den Blättern gelöst. Im Kaffee entfaltet sich das Koffein leichter. Daher hat eine Tasse Kaffee ungefähr 100mg Koffein in sich, bei schwarzem Tee ist es nur etwa die Hälfte.

Einen weiteren Vorteil hat Kaffee: Laut einer Studie der Charité Universität in Berlin von 2007 hemmt die Zugabe von Milch einige positive Wirkungen des Tees. Die Proteine der Milch „fangen“ die Wirkstoffe ein, der Tee schmeckt zwar gut, ist aber nicht mehr so wirksam. Im Kaffee kann die Milch dagegen erst gar nicht so viel „Schaden“ anrichten, da Kaffe bei weitem nicht so viele positive Wirkungen auf unseren Körper haben.

Teil 2: Kräutertee

 


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