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Team-WM Stockholm 2012: Pech für die deutschen Teams

26. August 2012 von Ralph Schick

Petko Beier/DTU freiStockholm, 26. August 2012 – Die zwei deutschen Team belegen Platz vier und fünf bei der Team?WM über die Super-Sprintdistanz in Stockholm. Die Führung im Rennen vergab Steffen Justus, der als letzter Starter stürzte und zurückfiel. Ihren Titel aus 2011 verteidigten die Briten vor Frankreich und Russland.


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Der Rennverlauf

In der Besetzung Anja Knapp, Gregor Buchholz, Anne Haug und Steffen Justus trat das erste deutsche Team an. Im zweiten Team der DTU starteten Kathrin Müller, Christian Prochnow, Rebecca Robisch und Franz Löschke.

Zunächst demonstrierten Lisa Norden (SWE) und Maaike Caelers (NED) als Starterinnen ihre Überlegenheit aus dem Einzelrennen ein zweites Mal, konnten aber nur für die temporäre Führung ihrer Staffeln sorgen. Anja Knapp wechselte als Vierte für das Team Deutschland I und Kathrin Müller als Zwölfte für Team Deutschland II.

Das zweite deutsche Paar, Gregor Buchholz und Christian Prochnow, handelte sich einen kleinen Rückstand auf dem Rad ein, den Buchholz bis zum Wechsel aber auf fünf Sekunden verkürzte, so dass Anne Haug als Dritte auf die Strecke gehen konnte. Prochnow übergab an Position sieben auf Rebecca Robisch. An der Spitze hatte sich zu diesem Rennzeitpunkt eine Dreiergruppe um Anne Haug gebildet, gemeinsam mit Italien und Frankreich.
Nach erwartbarem Rückstand im Schwimmen, wechselte Haug schnell und fuhr noch schneller auf die Konkurrentinnen auf. Robisch ging auf die Radstrecke als Neunte, der Rückstand des zweiten deutschen Teams betrug aber schon 33 Sekunden. Ebenfalls erwartbar absolvierte die Münchenerin Haug danach den Radsplit anschließend in Führung liegend, setzte sich vom Rest des Feldes ab und übergab nach schnellem Lauf mit 28 Sekunden Vorsprung auf Steffen Justus. Rebecca Robisch führte das zweite deutsche Team auf Platz drei hinter Großbritannien führte. In der weiteren Verfolgung waren noch die Russen und die Franzosen.

Die Vorlage Haugs hatte Justus in eine perfekte Ausgangsposition gebracht. Beim Wechsel hatte Justus schon leichte Probleme auf seine Rennmaschine zu kommen, und nach wenigen hundert Metern auf dem Rad stürzte er, was ihm nach weiteren wenigen Sekunden am ersten Wendepunkt noch ein zweites Mal passierte. Nachdem Franz Löschke, der Abschlussmann von Team Deutschland II, erst auf seinen Teamkollegen gewartet hatte, lag es nun an ihm, gegen Frankreich, Großbritannien und Russland noch um eine Medaille zu kämpfen.

Doch Brownlee, Vincent Luis und Alexander Bruykhankov waren zu stark im Endspurt, so dass Löschke auf Platz vier ins Ziel lief. Dahinter kämpfte sich Justus noch mit gutem Lauf auf Platz fünf, was seine Enttäuschung verständlicherweise nicht wirklich schmälerte. „Immerhin haben wir gezeigt, dass wir zu den Besten der Welt gehören, beide Mannschaften waren eigentlich auf Medaillenkurs.“

Zum Ergebnis

Foto: Petko Beier/ Deutsche Triathlon Union

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