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Realistische Ziele setzen
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Take off 2011:
Realistische Ziele setzen

12. Januar 2011 von Andreas Laible

Auch wenn die ersten Wettkämpfe für die meisten Triathleten noch in weiter Ferne liegen, die Saison 2011 steht in den Startlöchern. Traditionell werden zum Jahreswechsel neue Ziele definiert. Die Erfolgsquote dabei ist jedoch meistens gering. Für die Realisierung eurer sportlichen Vorsätze, haben wir für euch eine Strategie zusammengestellt.


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Unser Leitfaden wird euch sicherlich nicht helfen, die Bestzeit im Ironman von zwölf auf neun Stunden zu verbessern, er wird euch jedoch dazu dienen, die individuellen Rahmenbedingungen besser zu nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche sportlichen Ziele es konkret geht.

Rückblick 2010

Bevor ihr euren Plan für die kommende Saison überarbeitet, solltet ihr euch die Zeit nehmen, um das vergangene Jahr nochmals genau zu analysieren. Dabei geht es im Wesentlichen darum drei Punkte zu verinnerlichen.
• Was ist gut gelaufen?
• Womit war ich weniger zufrieden?
• Was möchte ich besser machen?
Gerade Triathleten gelten als zielstrebig und engagiert. Viele Sportler mit perfektionistischer Veranlagung neigen jedoch dazu sich zu viele Bürden zu schaffen. Bestimmt erinnerst du dich daran, wie viele Rennen du im vergangen Jahr bestreiten wolltest. Wie viele Rennen davon hast du tatsächlich ins Ziel gebracht? Alle? Herzlichen Glückwunsch! Doch wie viele waren dabei, bei denen du mit der erbrachten Leistung auch wirklich zufrieden warst? Wie viel Energie hat dich ein schlecht gelaufenes Rennen gekostet? Generell gilt wie so oft: weniger ist mehr. Besser ist es fünf Rennen mit 100% Leistung zu absolvieren, wie 10 Rennen mit 80%! Dabei geht es neben der Schonung der körperlichen Ressourcen vor allem darum, die Motivation aufrecht zu erhalten. Ein wichtiger Baustein der Motivation ist es, Enttäuschungen abzubauen und sich nicht demotivieren zu lassen.

Das Umfeld optimieren

Das passende Umfeld, ist mit das wichtigste Kriterium, um seine sportlichen Ziele zu erreichen. Vor allem als Nicht-Berufssportler ist es klar, dass man neben der Rolle als Athlet weitere wichtige Rollen im Alltag tragen muss. Nie also ist die einzelne Person nur Sportler, sondern stets auch Ehegatte, Berufstätiger, Elternteil, u.v.a.m. Problematisch wird es, wenn die unterschiedlichen Erwartungen an die verschiedenen Rollen sich nicht, oder nur unausgeglichen miteinander vereinen lassen. Trotz des umfangreichen Trainings sollten Beruf, Freunde und Familie niemals vernachlässigt werden. Um Konflikte zu vermeiden und die nötige Unterstützung aus dem sozialen Umfeld aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, sich öfter auch in die Perspektive seiner Mitmenschen zu versetzen. Ohne Rückhalt aus dem privaten Umfeld wird sicher niemand mit dem Sport allein glücklich. Stelle dir die Frage, wie viel du deinem Umfeld zumuten kannst, ohne an anderer Stelle zu viele Abstriche zu machen. Überlege dir, ob dir die zusätzliche Intervalleinheit mit totaler Erschöpfung wirklich mehr gebracht hat, wie den darauffolgenden Abend mit Freunden zu verbringen.


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