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Celtman –  schon wieder ist es soweit!

Unglaublich wie schnell die Zeit wieder vergangen ist. Schon ist es nur noch knapp ein Tag bis zu meinem ersten Saisonhöhepunkt in diesem Jahr! Ich bin seit einer Woche in Schottland angekommen und völlig überwältigt von der Schönheit des Landes. Der Wettkampfkurs ist kurz gesagt atemberaubend, jetzt heißt es nur noch „Daumendrücken“  – für gutes Wetter am Samstag. Das Wetter wird nämlich über die Härte des Rennens maßgeblich entscheiden, da es sowohl beim Radfahren als auch Laufen wieder auf einige hohe Gipfel  gehen wird, die bei Regen und Kälte mehr als die übliche Herausforderung sein werden. Anyway … wir müssen es nehmen wie es kommt, dank Skinfit bin ich da wie auch schon beim Norseman für jede Situation ausgerüstet. Dennoch wäre klare Sicht und Sonnenschein auf diesem wunderschönen Kurs doch das letzte Quäntchen für einen perfekten Tag. Die Wassertemperatur von ca. 13 Grad wird sich wohl bis zum Samstag nicht mehr sehr ändern, aber dass der momentan sehr starke Wind noch etwas abflaut, bleibt zu hoffen.

Viele Höhenmeter stehen an

Sowohl Radstrecke und Laufstrecke bieten hier wieder alles für einen langen und harten Tag, das Highlight dürfte aber beim Laufen nach der Überquerung des Coulin Passes, der senkrechte Anstieg auf das Beinn Eighe Massiv sein! Gute 2000 Höhenmeter werden auf 200 km Rad bewältigt werden, dann aber auch ca. 1500-2000 Hm zu Fuß.

Der Titel „Extreme Triathlon“ also wieder zu Recht vergeben.

Ohne Support, läuft nichts

Heute steht die doch sehr aufwendige Planung und Organisation des Wettkampfes und meines Supports an. Wie auch beim Norseman, ist beim Celtman die Verpflegung selbst zu stellen und auf Teilen der Laufstrecke auch ein begleitender Support, den Hans machen wird, verpflichtend.

Die restliche Zeit wird „gecompex“ und im Vorfeld hab ich auch noch eine Massage gebucht, Ausreden gibt es also keine. Ich habe mit meinen Eltern, ihren Freunden Edith und Bert, Luise, Hans und die Fellnase Bob nicht zu vergessen, wieder einmal den perfekten Support dabei, die mir  mit Sicherheit wie gewohnt die schweren Stunden im Rennen versüßen werden. Es fällt nicht schwer sich zusammen zu reißen, wenn so viele Freunde und die Familie den weiten Weg nur für meine Betreuung auf sich genommen haben.

Jetzt gilt`s

Generell beginne ich mich jetzt so langsam auf das Rennen einzustellen,  mich zu konzentrieren und mich bereits zu machen, wieder einen Tag nicht locker zu lassen, zu genießen aber auch zu beißen und gegen Müdigkeit und den Drang sich einfach hinzulegen zu kämpfen. Ich weiß, dass es ein Privileg ist solche außergewöhnlichen Rennen, die doch einen großen Aufwand bedeuten, jedes Jahr mit so viel Unterstützung meiner Familie, Freunde, Sponsoren und Partner, bestreiten zu dürfen!

Dafür schon im Vorfeld ein herzliches „Danke“! Ich kann sagen, dass ich mein Bestes geben werde, wofür es in diesem Rennen reichen wird, werden wir am Samstagabend sehen. Man handelt mich als Favoritin, aber drei Jahre Norseman haben mich gelehrt, dass diese Rennen die Karten immer neu mischen.

Schon im Vorfeld hat sich gezeigt, dass die Entscheidung hier zu starten die Richtige war, denn es gibt kaum schönere Schauplätze für ein Rennen. Genau das, was ich immer suche!

Danke an alle die mich unterstützen und die Daumen drücken!

Eure Susa

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