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Survive the desert: Ein Extremlauf durch die Wüste

18. Juni 2015 von Christine Waitz

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Geduld, Geduld…

Steven Rau , einmaligAuf allen bisherigen Touren konnte ich immer neue Erkenntnisse sammeln. Auf dieser Tour heißt die Erkenntnis – Geduld ist eine Tugend. Seit Wochen fiebere ich dem Start entgegen und doch hänge ich noch immer in Iquique fest. Den Tag heute muss ich nicht zweimal erleben. Ich denke sogar manchmal, der Lauf  – Survive the desert – wird eine „Erholung“. Aber der Gedanke wird schnell verschwinden sobald ich die Wüste spüre und erlebe.

Um  07.00 Uhr klingelte mein Wecker und ab dieser Zeit begann der Marathon zwischen dem chilenischen Bürgeramt, dem chilenischen TÜV, gefühlten 100 Auto – Werkstätten, dem Konsulat von Bolivien und noch vielen weiteren tollen Behörden. Damit waren wir ohne Pause bis 17.00 Uhr beschäftigt und mussten sagen,: „Auch dieser Tag wird in Iquique für uns zu Ende gehen !“

Morgen früh versuchen wir noch einen vorzeitigen Ausreisestempel für Chile zu erhalten und letzte bürokratische Hürden zu nehmen. Ich habe mir jedoch die Frist gesetzt um 12.00 Uhr chilenischer Zeit den Lauf zu starten.

Sollten bis dahin noch nicht alle Angelegenheiten geklärt sein, muss ich meine ursprüngliche Strecke verändern. Die Strecke muss um 50 Kilometer verlängert werden um einen bestimmten Grenzposten zu erreichen.

1. Tag

Kaum zu glauben, aber die ersten Kilometer sind absolviert und der Tag verlief ganz gut. Der erste Anstieg lies mich hart erfahren, dass meine am Startort gesichteten Berge wirklich da sind. Mit der Aussicht wurde ich dann für meine Anstrengungen belohnt. Einfach gigantisch für einen Berliner. Der Rucksack ist sehr schwer. Anders als bei den letzten Touren trage ich meine karge Verpflegung und das Wasser am Mann, da mir die Natur nicht viel Unterstützung bietet. Dafür wird der Rucksack bei jedem Schluck, der gut eingeteilt sein will, leichter :-).

Steven Rau , einmalig

Wir sind jetzt 20 Kilometer vor Huara, also haben schon gut geschafft seit heute morgen um 05.00 Uhr der Wecker geklingelt hat. Davon, unsere Route bei Nacht zu laufen, wurde uns von einem freundlichen Posten abgeraten, da diese von Drogenschmugglern genutzt wird. Diese Passage haben wir jedoch ohne Zwischenfall gemeistert und so kann es weiter auf die nächsten Kilometer gehen.

Ich bin bereit und nach drei Tagen „rumsitzen“ auch mit ausreichend Power für die ersten Kilometer…

Zur Fotostrecke der Reise.

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Fotos: Steven Rau


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