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Studie Barfusslaufen: Wissenschaftlich betrachtet

22. August 2011 von Dr. Langdistanz

„Natürlich Laufen“, „Vorfusslaufen“, „Effizienter Laufen“, „Barfusslaufen“ – haben wir alle schon gehört. Und wenn viele Triathleten auch nicht die reinsten Puristen in Punkto Laufstil sind, so sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass das Laufen an sich nicht nur einen kleinen Kreis bestehend aus Sportlern interessiert, sondern sogar die großen Räder der Wissenschaft bewegt.


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Viele Triathleten haben bestimmt schon das Experiment gewagt, auf einer Laufbahn den Vergleich zwischen Barfusslaufen und Laufen mit Schuhen auszuprobieren. Beim Barfusslaufen wechselt man fast automatisch in den Vorfusslaufstil, da kein Schuh, keine Dämpfung den Schlag, den es beimBarfusslaufen-Vorfusslaufen Fersenlaufen auf den Fuss gibt, abfangen kann. Keiner wird sich aber Gedanken darüber gemacht haben, was denn die Ursache sein könnte und was diese „Stil-Frage“ mit der menschlichen Evolution zu tun haben könnte.

Die Eigenschaft, sich auf zwei Füssen fortzubewegen hat sich bereits vor Millionen Jahren in der Entwicklung zum moderneren Menschen vollzogen. Sie spiegelt sich auch in der speziellen Konstruktion unserer Fusses beziehunsgweise des Systems Bein/Fuss wieder. Die Entwicklung von modernen Laufschuhen mit ihren Dämpfungs- und Stützungselementen ist allerdings noch keine 40 Jahre alt.


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