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Ganz schön windig

Streckenreport: Ironman Florida –
Ganz schön windig

10. Dezember 2009 von Christian Friedrich

Ironman FloridaWährend viele Langdistanztriathleten nach dem Saisonhighlight auf Hawaii die „Saison-Off-Phase“ genießen, versuchen einige beim Ironman Florida Anfang November sich bereits die „Quali“ für 2010 zu holen. Hier der Streckenreport zum Sunshine State Ironman.


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Stephan Pollert hat dort teilgenommen und will Euch den Wettkampf etwas genauer vorstellen.

Der Ironman Florida in Panama City Beach ist der erste Qualifikationswettkampf nach Kona und findet in der Regel am ersten Novemberwochenende statt. Einige der Hawaii-Teilnehmer nutzen dies sogar zu einem Doppelstart und fliegen direkt von der Pazifikinsel an den Golf von Mexiko, um sich gegebenenfalls frühzeitig für die Weltmeisterschaft 2010 zu qualifizieren.

Ironman Florida - Appartementanlage “Shores of Panama” am Golf von Mexiko 2

Bild: Appartementanlage “Shores of Panama”

Panama City Beach/Florida liegt etwa 12 Flugstunden von Deutschland entfernt und ist über verschiedene Flugkombinationen wie zum Beispiel über Dallas/Texas von Frankfurt aus erreichbar. Der Reiseveranstalter Hannes Hawaii Tours (HHT) bietet Komplettreiseangebote einschließlich Flug, Übernachtung, Betreuung und Startplatz an. Bei dieser 11-Tage-Gruppenreise sind der Zug zum Flug nach FFM einschließlich Radtransport im Flieger (American Airlines) ebenso inklusive, wie die Übernachtung in einer Luxus-Appartementanlage in unmittelbarer Start-/Zielnähe direkt am kilometerlangen Traumstrand.

Ironman Florida - Appartementanlage “Shores of Panama” am Golf von Mexiko

Bild: Appartementanlage “Shores of Panama”

Appartementanlage “Shores of Panama” am Golf von Mexiko
Ohne HHT ist es darüber hinaus sehr schwierig einen der begehrten Startplätze überhaupt zu bekommen. Diese werden nämlich grundsätzlich während der parallel zum Wettkampf stattfindenden Triathlon-Expo direkt für das nächste Jahr vergeben, was die vielen Amerikaner auch sehr rege wahrnehmen. Der Ironman Florida 2010 war somit schon unmittelbar nach dem Wettkampfwochenende ausgebucht.

Viele der Athleten sind „Rookies“ also Erststarter. Dieses Jahr waren mehr als die Hälfte der über 2500 Athleten Neulinge auf der Ironmandistanz. Für sie galt einzig das Ankommen als Ziel. Eine Chance sich einen der 72 Slots zu holen – davon 8 für Profis – hatten sie so gut wie nicht. Denn gerade die „Nicht-Amerikaner“ – darunter mehr als 80 Deutsche – welche diese weite Reise auf sich nahmen, holten den größten Teil der „Quali-Plätze“.


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