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Steffen Justus im Kurz-Interview vor dem WM-Rennen in London: „Man könnte London eine ‚gute alte Bekannte‘ nennen“

29. Mai 2015 von Christine Waitz

DTU,   Jo Kleindl, einmaligIn London treffen die besten Kurz-Distanz-Triathleten der Welt zum sechsten Rennen der Triathlon-WM-Serie aufeinander. Steffen Justus aus Saarbrücken, der erfahrenste Athlet der Triathlon-Nationalmannschaft, ist dort zum siebten Mal am Start und trägt durchaus die Hoffnungen der deutschen Männer für das Rennen. Ein Kurzinterview.


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Für Steffen Justus ist das WM-Rennen in London der zweite Auftritt 2015 in der Wettkampf-Serie um die Weltmeister-Krone. Der 33-Jährige war lange verletzt und hat sich überraschend schnell wieder auf ein Top-Leistungsniveau gebracht. Vor gut vier Wochen wurde er beim Comeback gleich Elfter in Kapstadt. In der britischen Hauptstadt steht nun ein Sprint-Rennen an, und der Vizeweltmeister von 2010 schaut freudig auf den Sonntag.

Hallo Steffen Justus, London ist das zweite Rennen nach Ihrer langen Verletzungspause, was macht der Fitnesszustand?

Ich bin fit und habe mich im Training in den letzten Wochen deutlich positiv weiterentwickelt. In den Einheiten lief alles nach Plan und die Schulter macht auch keine Probleme, daher kann man sagen: Es passt alles.

DTU, Jo Kleindl, einmalig

Wie sind somit Ihre Erwartungen an den Wettkampf?

Ich freue mich tierisch auf das Rennen. Endlich wieder ein Rennen, Kapstadt ist ja schon vier Wochen her. Da ich lange verletzt war, hat mir das als Sportler natürlich gefehlt. Ich muss aber gestehen, dass mir eine Olympische Distanz noch lieber gewesen wäre, denn die Sprint-Rennen sind extrem schnell geworden. Ich habe in Kapstadt schon gemerkt, dass mir hier natürlich noch ein bisschen das Tempo fehlt. Aber ich habe gut trainiert, bin bestens vorbereitet und möchte an die Leistung in Kapstadt anknüpfen.

Sie sind schon eine Weile in der Weltserie dabei. Was haben Sie für Erinnerungen an die Londoner Rennen?

An London habe ich absolut positive Erinnerungen. Ich glaube, dass ich schon sechs Mal hier gestartet bin. Beim ersten Rennen war ich gleich Zweiter, die Olympia-Qualifikation 2011 lief natürlich super und Olympia 2012 war – unabhängig vom Ergebnis – einfach ein geiles Erlebnis. Man könnte London somit eine „gute alte Bekannte“ nennen.

Fotos: DTU/ Jo Kleindl

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