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Sportlicher Leckerbissen beim Ironman 70.3 in St.Pölten

18. Mai 2012 von Christine Grammer

Foto: Helmut Grammer freiDie Pressewelt und zahlreiche Triathlonfans freuen sich auf die sechste Auflage des 70.3 Rennens im österreichischen St. Pölten am Sonntag, 20. Mai 2012. Der amtierende Ironman Europameister Faris Al Sultan trifft auf den momentan schnellsten Langdistanz Triathleten Andreas Raelert. Wir waren für euch bei der Pre-Race Pressekonferenz und haben nachgehört, was die Profis zu sagen haben.


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Der amtierende Ironman Europameister Faris Al-Sultan ist mit dem Verlauf seiner Saison bisher sehr zufrieden. Er konnte bereits mit einem starken zweiten Rang in Abu Dhabi und einem 70.3 Sieg in Sri Lanka glänzen. „Physisch kann ich mit Andreas beim Schwimmen und Radfahren mithalten. Beim Laufen wird es allerdings schwer. Andi ist der Favorit für Sonntag.“

Foto: Ingo Kutsche - Sportfotografie.biz frei

Andreas Raelert

Raelert ist der Favorit

Nach seiner Absage beim Buschhütten Triathlon sind alle, allen voran er selber, gespannt wie Andreas Raelert in seine Saison einsteigt:“Ich fühle mich geehrt, dass ich als Favorit gehandelt werde. Nach sieben Monaten Wettkampfpause weiß man allerdings nicht genau wo man steht. Zielzeiten und Rekorden sind für mich sekundär. Es geht vor allem darum taktisch klug zu agieren um zu gewinnen.“

In Lauerstellung geht der Titelverteidiger und dreimaliger Sieger Filip Ospaly in das Rennen. Mit zu beachten sind die früheren Gewinner der ersten beiden Rennen Massimo Cigana und Michael Göhner.

Starkes Frauenfeld

Beim Blick auf das Frauenfeld gibt es zahlreiche Athletinnen die sich in die Siegerliste eintragen möchten. Allen voran Yvonne van Vlerken, welche ihren dritten Sieg einfahren kann. Auf ihre Ambitionen angesprochen, sagte van Vlerken:“Ich bin sehr gut vorbereitet für mein Heimrennen. Ich habe sehr gut mit Chris Lieto trainiert, um meine frühere Radstärke wieder zu erlangen.Vor 2 Wochen konnte ich in Obergrafendorf einen Kurzdistanztest gewinnen. Ich sicher besser drauf als im letzten Jahr.“

Foto: triathlon.de frei

Sonja Tajsich

Als grösste Konkurentinnen sind neben Erika Csomor, Sophie de Groot und Gina Crawford vor allem die deutschen Starterinnen Sonja Tajsich, Julia Gajer und Daniela Sämmler zu sehen. Ebenfalls mit am Start ist die Fürtherin Anja Ippach, welche bereits in Texas in den ersten beiden Disziplinen ihr Können gezeigt hat.

Sonja Tajsich zeigte sich nach ihrem Sieg beim Citytriathlon Amberg zuversichtlich:“ Beim Triahlon in Amberg war ich sehr stark am Rad. Das spezielle Radtraining mit Wattmesser und das intensivere Schwimmtraining tragen Früchte. Die Ansage für Sonntag ist: Hart schwimmen, volle Lotte radfahren, und das Laufen liegt mir ohnehin.“

Streckeninfos

Das Messegelände und die Akkreditierung wurde dieses Jahr ins Herz von St.Pölten verlegt. Am Rathausmarkt befindet sich die Ironman Expo auf der man shoppen und auch Tourismus miteinander verbinden kann.

Im Gegensatz zu anderen 70.3 Rennen, wird in St.Pölten in zwei Seen geschwommen. Nach einem Wasserstart und den ersten 1000 m im Vierhofener  See gilt es eine 200 m lange Laufstrecke über eine Holzbrücke zu absolvieren, bevor es auf die letzten 900 m im Ratzersdorfer See geht. Die Wechselzone befindet sich dieses Jahr auf dem früheren Ironman Messegelände. Dadurch wurde der Schwimmeinstieg nach 1000m und der Schwimmausstieg nach den 1,9 km auf einer Höhe sein.

Nach dem Wechsel wird eine 90 km Schleife absolviert. Die ersten Kilometer werden auf einem Autobahnabschnitt bewältigt und laden zum Zeitfahren ein. Bei km 25 geht es das erste Mal den Berg Richtung Krustetten hoch. Entlang der Donau fahren die Athleten weiter Richtung Stift Melk, bevor sie bei km 60 in Aggstetten über einen 4 km Anstieg  wieder den Weg in Richtung St. Pölten einschlagen. Gegen Ende der Radstrecke geht es leicht bergab mit kurvigen Abschnitten.

Zurück in der neuen Wechselzone geht es auf die Laufstrecke. Bis auf leichte Änderungen im Zielbereich und der Eventarena ist die Laufrunde identisch zu den Vorjahren. Es werden zwei Laufrunden absolviert, bei denen man alleine fünf Mal durch die Eventarena mit zahlreichen Zuschauern laufen darf.

Zur Website des Ironman 70.3 St. Pölten

Foto: Helmut Grammer, Ingo Kutsche – sportfotografie.biz

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