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Sportbrille Recon Jet: Zukunftsmusik für die Augen

6. September 2013 von Christine Waitz

Foto: triathlon.de,   In welchem amerikanischen Superhelden-Comic sind wir den da gelandet? Die Recon Jet sieht auf jeden Fall so aus, als hätte man sie Superman, Captain America oder Captain Future vom Nachttischchen geklaut. Dabei hatten wir die Innovation mit integriertem Mini-Display schon selbst auf der Nase und wären am liebsten gleich auf unser Super-Bike gestiegen, um sie zu testen.


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Man sitzt auf dem Rad, kontrolliert Geschwindigkeit, Puls, Trittfrequenz. Das Telefon klingelt, und natürlich hält man vorsichtshalber an – der Anruf könnte ja wichtig sein. Schnell noch ein Foto geschossen und gepostet und weiter geht es.
All die Ablenkung könnte bald ein Ende haben. Denn mit der Recon Jet habt ihr nicht nur euere persönlichen Werte direkt im Blick, sondern auch wer gerade anruft, eine Nachricht sendet oder auf eueren letzten Post reagiert. Doch das ist noch längst nicht alles was das Wunderding kann.

Foto: Recon, einmalig

Eines Superhelden würdig

In dem kleinen Bogen, der der Brille ihr auffälliges Aussehen verleiht, versteckt sich ein winziger Display. Mit einem einzigen kurzen Blick an den unteren Brillenrand lassen sich die dargestellten Informationen am hell erleuchteten Display klar und deutlich lesen – die Straße vor einem immer noch im Blick.
Via ANT+ oder Bluetooth kann die Brille mit den meisten Geräten, vom Pulsmesser bis hin zum Telefon gekoppelt werden. Nötige und nicht so nötige Informationen werden auf dem Bildschirm angezeigt. Dieser leuchtet übrigens nur dann, wenn ihr auch hinseht. So ähnlich, wie beim Prinzip der Kühlschranktür, registriert ein Sensor die Augenbewegung nach unten und schaltet das Display ein.
Die Steuerung der Anzeige und Aktionen erfolgt über einen kleinen Berührungssensor an der Seite. Mit dem Zeigefinger schnell darüber gewischt, wird der nächste Bildschirm aufgerufen. Ein kleiner Tipp auf den Sensor und der eingehende Anruf kann, auch dank der eingebauten Freisprecheinrichtung, angenommen werden.

Wundertüte

Foto: Recon, einmaligWie es sich für ein Superheldenaussehen gebührt, glänzt die Brille mit zahlreichen weiteren Fähigkeiten. Durch ihre Konnektivität mit dem Telefon, kann die Brille auch Informationen aus dem Internet beziehen. Ihr wollt euch via Facebook von eueren Freunden motivieren lassen? Kein Problem, denn die Kommentare landen direkt auf euerem Display.
Via GPS und Karte könnt ihr euch auch mit euerem Trainingspartner, der ebenfalls eine Recon Jet besitzt, mitten auf der Strecke treffen. Auf der dargestellten Landkarte seht ihr nämlich genau wo er gerade ist.
Fast schon selbstverständlich beinhaltet die Hightech Brille eine Hd-Kamera, die mit einem einzigen Fingertipp sowohl Fotos, als auch hochauflösende Videos schießen kann. Das Ende der technischen Fahnenstange ist mit diesen Funktionen noch lange nicht erreicht und findige Tüftler entwickeln bereits weitere Anwendungen.

Computer auf der Nase

Foto: triathlon.de, Ein eingebauter ein Gigaherz großer Dual Core Prozessor macht all das und noch viel mehr möglich. Sensoren zur Temperatur und Luftdruckmessung sind ebenso integriert, wie WiFi, Bluetooth, ANT, GPS, Kamera, Mikrophon und Lautsprecher.
Aktuell beträgt die Batterielaufzeit, je nach Nutzung, vier Stunden. Dann muss via Micro USB geladen werden. Wer jetzt denkt, bald einen schweren Computer auf der Nase zu haben – weit gefehlt. Nur rund 28 Gramm Mehrgewicht als eine leichte Sportbrille weist das Wunderding auf.

Für 499 US Dollar ist die Supermanausstattung ab Februar erhältlich.

Zur Website des Herstellers.

Fotos: Recon Instruments, triathlon.de

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