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Sitzfleisch-Check: Triathlonsättel im Fokus

20. Juli 2013 von Christine Waitz

Fotos: SQLab, Fizik, freiNicht selten haben Radfahrer eine ganze Armada an Sätteln im Keller liegen. Zu breit, zu schmal, zu hart, zu weich. Triathleten sind aufgrund ihrer speziellen Sitzposition ein besonders schwerer Fall, wenn es um den richtigen Sattel geht. Schließlich muss er nicht nur in der Oberlenker-, sondern auch in der Aeroposition passen. Wir haben uns einige Triathlonsättel genauer angesehen.


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Ob ein Sattel passt, oder nicht hängt entscheidend vom Abstand der Sitzknochen und der Breite des Sattels ab. Nur wenn beides zusammenpasst, wird der Sportler glücklich. Moderne Radvemessung und -einstellung beinhaltet meist eine computervermessene Analyse der Druckverteilung beim Sitzen auf dem Rad. Diese lässt auf den Abstand der Sitzknochen und in der Folge auf den möglicherweise richtigen Sattel schließen.

Vermessung für zu Hause

Wer sich eine kostspielige Vermessung ersparen möchte, kann auf der Suche nach dem Richtigen seinem Glück nachhelfen. Ein Stück weiche Wellpappe auf hartem Untergrund und ein paar Minuten Zeit geben Aufschluss über die entscheidenden Zentimeter. Setzt man sich auf die Pappe, entsteht nämlich ein Abdruck der Sitzknochen. Der Abstand dieser lässt sich einfach nachmessen. Der Radhändler des Vertrauens kann mit diesen Angaben die passenden Kandidaten heraussuchen.

Triathleten sind speziell

Foto: Ingo Kutsche, frei

Triathleten stellen zudem ganz besondere Anforderungen an einen Sattel. Denn in der Aeroposition verlagert sich die Druckverteilung weg von den Sitzbeinknochen hin zu den Schambeinknochen. Spezielle Triathlonsättel sind deshalb anders geschnitten und weisen eine Konstruktion auf, die zusätzlich die Schambeinknochen entlastet.

Sitzfleisch gewöhnen

Ein neuer Sattel ist stets ungewohnt und häufig unangenehm. Selbst der beste Weggefährte stellt sich erst nach einigen Ausfahrten und Kilometern als richtig heraus. Denn nicht nur muss sich das Sitzfleisch an den neuen Sattel gewöhnen, auch muss dieser sich an den Fahrer anpassen.

Einige Triathlonmodelle haben wir uns angesehen.

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Fotos: Info Kutsche, SQ Lab, fi’zi:k


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