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Sieht schnell aus und ist es auch: Das Fuji D6 2.0

29. Juni 2011 von Christoph Steurenthaler

Marion Waid, Mitglied im triathlon.de Team, hat für uns das Fuji D6 2.0 getestet. Die 48-jährige Physiotherapeutin hat unzählige Landesmeistertitel in Niedersachsen und Hessen gewonnen. Außerdem war sie viele Jahre Mitglied in der Langdistanz-Nationalmannschaft. Regelmäßig gewinnt sie Deutsche Meistertitel in ihrer AK und sie kann auf mehrere Hawaii-Teilnahmen zurückblicken. Bei den Ironman Europameisterschaften in Frankfurt 2009 gewann sie in 9:51:50 Stunden die AK 45 und war zweitbeste Amateurin bzw. Gesamt-Neunte.


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Der erste Eindruck ist wichtig. Das gilt auch für das Fuji D6 2.0.  Und bei deisem Rad kann man wirklich sagen: es macht optisch richtig was her. Alles ist aufeinander abgestimmt: Vom Rahmen bis hin zu den Laufrädern, ein toller Anblick und es sieht einfach nur schnell aus.

Schalt-Komponenten:

Der Rahmen besticht durch seine schöne Linienführung. Zudem wurden von Shimano Dura Ace und Ultegra-Komponenten verbaut. Bei Marions`Rad wurde eine Veränderung „im Antrieb“ vorgenommen. Die Kurbellänge war für mich als Frau mit 175 mm etwas zu lang und wurde gegen eine FSA SLK Light Compact ausgetauscht. Optisch war das sicherlich kein Rückschritt. Der schwarze Farbton passt optisch wesentlich besser als die anthrazitfarbene Ultegra Kurbel. Auch die Übersetzung 53/39 und 11-23 ist nur etwas für sehr gute Radfahrer oder ausgesprochen flache Radstrecken. Sie ist der eigenen Beinkraft und der gegebenen Topographie entsprechend anzupassen.

Für Flaschenhalter ist lediglich ein Platz am Unterrohr angebracht. Für eine Olympische Distanz ist das normalerweise völlig ausreichend. Wer größeren Durst hat, auf der Langstrecke mehr Getränke mitnehmen möchte oder das Rad auch im Training benutzt, montiert weitere Flaschenhalter hinter dem Sattel.

Laufräder:

Der Laufradsatz W-985 Karbon von Oval Concepts passt rein optisch gut. Er ist robust und solide verarbeitet und dadurch alltagstauglich. Außerdem braucht man keine extra Wettkampflaufräder zu kaufen. Die Laufräder haben ein gutes Rollverhalten. Auch ihre Seitensteifigkeit ist selbst im Wiegetritt nicht zu erschüttern. Und dank der Alubremsflächen hält sich auch die Bremsverzögerung in Grenzen – auch bei nassen Bedingungen. Durch die hohe 78 mm Felge ist das Vorderrad allerdings sehr Seitenwind anfällig. Man muss schon ein wenig Mut aufbringen, um bei windigen Bedingungen die Aeroposition zu halten.

Aerolenker:

Der Karbon-Basislenker von Oval ist nicht nur sehr formschön. Mit seinen vielen Griffposition ist er auch sehr praktisch. Von den passenden Oval-Bremsgriffen aus Karbon ist Marion begeistert. Durch ihre Formgebung rutscht man auch bei nassen Bedingungen nicht ab.

Ist der Lenker individuell angepasst ist der Aerolenker sehr bequem. Nur bei kurzen Unterarmen muss der Aufsatz sehr weit abgesägt werden.

Bremsen:

Die Bremsen von TRP bestechen durch ihr geringes Gewicht und das Bremsverhalten ist für eine Zeitfahrmaschine völlig ausreichend. Die Vorderradbremse ist wunderschön hinter der Gabel verbaut. Hinten versteckt sie sich aerodynamisch hinter dem Rahmen. Der vordere Bremszug wurde etwas gewöhnungsbedürftig durch den Gabelschaft verlegt. Das hat den großen Nachteil, dass man den Steuersatz nur mit Spezialwerkzeug einstellen kann. Man kann den Bremszug aber auch anders verlegen.

Sattel und Sattelstütze:

Der Sattel ist super bequem. Da stimmt der Spruch „draufsetzten und wohlfühlen“. Man musste sich überhaupt nicht an den Sattel gewöhnen, was sonst häufiger der Fall ist. Die Sattelstütze, den sogenannten Sitzdome, gibt es in unterschiedlicher Länge. So kann man individuell die optimale Sitzhöhe anpassen und muss nicht extra kürzen.

Fahrverhalten:

Nicht nur auf flachen Strecken besticht das Fuji D6 mit seinem hervorragend geradeauslauf. Man fühlt sich auch auf bergigen Strecken sehr sicher und kann die eingesetzte Kraft optimal in Vortrieb umsetzen.

Fazit: Für das Geld bekommt man nicht nur ein sehr gut ausgestattetes Zeitfahrrad, das Rad auch noch optisch sehenswert. Denn auch das Auge fährt bekanntlich mit.

Die Fuji D6 Serie gibt es im Sponsoring-Shop und in den triathlon.de Shops in München und in Essen.

Fuji-Website

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