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Was hinter mir passiert ist mir egal

Sebastian Kienle:
Was hinter mir passiert ist mir egal

15. Juni 2009 von Christian Friedrich

sebastian-kienle-am-radIn Challenge Kienle können sie den Kraichgauer Triathlon fast umbenennen. Hatte Sebastian nach dem Schwimmen noch eine Minute Rückstand, waren es im Ziel fast genau neun Minuten Vorsprung. Wie es ihm erging erfahrt Ihr im Beitrag.


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Erst einmal Glückwunsch zu diesem Kantersieg beim Challenge Kraichgau…muss man wohl sagen. War wohl Dein Tag gewesen….auch wenn wir nicht wissen, was Macca (Chris McCormack) noch gekonnt hätte (der hatte einen Platten aber keinen Ersatzreifen). Ist es nicht fahrlässig kein Flickzeug mit ins Rennen zu nehmen. Wärst Du im Defektfall gerüstet gewesen?

Nein. Ich bin mit 30 Milliliter Doc Blue in den Reifen gefahren. Bei Schlauchreifen gibt´s keinen Durchschlag und kleine Löcher werden damit gleich verschlossen. Bei einem Schnitt (im Reifen) hätte ich auch aufgeben müssen. Bei einem Ironman werde ich aber sicher auch einen Schlauch(-Reifen) mitnehmen.

Die Defektgefahr ist beim Challenge Kraichgau aber äußerst gering da auf sehr sehr guten Straßen gefahren wird. Manche Stellen wurden – glaube ich – sogar von einer Kehrmaschiene gesäubert.

sebastian-kienle-schwimmenHast Du geahnt, dass Du so eine überstarke Radleistung abrufen kannst? Immerhin bist Du neun Minuten schneller gewesen als der zweitbeste Radler?

Nein, nicht in dieser Form. Stark Radfahren kann ich schon seit ich Triathlon mache (13 Jahre). Ich hatte schon vor zehn Jahren Bestzeiten bei Jugend Baden-Württemberg Meisterschaften.

Ich habe auch immer gedacht das ich nur eine Minute habe auf den Zweiten, weil ich wohl 60 Sekunden, statt sechs Minuten verstanden habe. So habe ich die ganze Zeit weiter voll angegast :-)

Ich kenne die Strecke natürlich perfekt manche Kurfen bin ich schon mehr als 200mal gefahren, da weiß ich schon was ich tue. Und dann man mit Polizei Eskorte durch die Käffer zu donnern hat schon riesig Spaß gemacht.


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