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Schwimmen in HD: Aqua Sphere Eagle vs. Swans F02-OP

14. Februar 2013 von Christian Reinhardt

Triathleten streben immer nach Verbesserung, Optimierung und Perfektion. Sie versuchen aus ihrem Alltag, dem schmalen Zeitkontingent und ihrem Körper das Beste rauszuholen. Krankheiten, muskuläre Dysbalancen und etwaige Schwächen werden „wegtrainiert“. Leider können auch Triathleten ihre Sehstärke nicht durch Training verbessern.


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Es nervt einfach, die Stoppuhr am Beckenrand nicht lesen zu können um den 400m-Split zu nehmen oder die Entfernung des Gegenverkehrs auf der Bahn korrekt einzuschätzen, ob man nun überholen soll oder nicht. Viel schlimmer wird es im Freiwasser wenn die Orientierungspunkte weit in der Ferne liegen. Dort kann es dann schon zu Panikattacken kommen wenn man ohnehin schon etwas Angst in der tiefen braunen Suppe hat.

Um solchen Problemen Abhilfe zu schaffen haben sich die Ingenieure vieler Schwimmbrillenhersteller Gedanken gemacht. Wir möchten euch heute zwei Schwimmbrillen vorstellen die kurzsichtige Athleten glücklich machen sollen. In der einen Ecke präsentieren wir euch die japanische „FO-2 OP“ der Firma Swans und in der anderen Ecke die „Eagle“ von Aqua Sphere. Beide Brillen gehören zur Kategorie „Saugnapfbrillen“ und sind somit erst einmal triathlontauglich.

Aqua Sphere – Eagle

In der Optik und Haptik gleicht die Swans eher einer Schwedenbrille gemäß dem Motto „schmal, sportlich, schwedisch, wobei die Aqua Sphere eher groß und schlicht wirkt. Dieser Unterschied ist in der ersten Anprobe auch deutlich zu spüren, denn die Eagle mit ihrem ultraweichen Silikon und Nasensteg passt auch ohne das Kopfband sehr gut. Sie sitzt eher locker auf und schafft es auch mit wenig Unterdruck im kompletten Test dicht zu bleiben.

Die Eagle wird nur in klaren Gläsern geliefert, welche hoch und langgezogen zu den Seiten sind und in der Kombination mit der richtigen Sehstärke ein echtes Wow-Erlebnis auf den ersten 200 Meter inne haben. Schön, dass dieses neue Sichterlebnis auch nach 15 Minuten im Wasser nicht durch Nebel in der Brille getrübt wird.

Swans – F02-OP

Die FO-2 OP muss für eine angenehme Passform das Kopfband zu Hilfe nehmen. Vorteilhaft sind die verschiedenen mitgelieferten Nasenbrücken, welche sich in der Länge unterscheiden. Um das Kopfband richtig einzustellen, muss man bei der Brille von Swans sehr lange „fummeln“, da das System etwas umständlich ist. Aber einmal richtig eingestellt, verrutscht nichts mehr.

Etwas ernüchternd viel der Praxistest im kühlen Nass aus. So richtig dicht wurde die Brille erst nach sehr viel Druck vom Kopfband, was sich negativ auf den Komfort auswirkte.

Die ausgewiesenen Anti-Fog-Fähigkeit konnte die Brille leider nicht bestätigen. Nach 300 Metern wurde die Kombination aus kleinen Gläsern mit Tönung und Nebel in der Brille zu einer neuen Übungseinheit.

Fazit

Im direkten Vergleich der Brillen mit Sehstärke muss sich die Swans ganz klar der Aqua Sphere geschlagen geben. Die komfortable Eagle besticht mit einfacher Einstellbarkeit, toller Rundumsicht, Dichtigkeit und einer echten Anti-Fog-Funktion. Einziges Manko ist die Lieferbarkeit der Gläser mit „nur“ bis zu -6 Dioptrien.

Aqua Sphere Eagle im Shop

Fotos: aquasphereswim.com, swans.co.jp

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