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Schwimmen für Triathleten: Atempyramide – Training für die Lunge

17. Oktober 2014 von Stefan Plate

www.joerg-schueler.de,   freiGehen euch wieder einmal die Ideen für euer Schwimmtraining aus? Dann könntet ihr Atem-Pyramiden in euer Training einbauen. Diese Übungen eignen sich besonders gut für das Grundlagenausdauertraining im Herbst und Winter. Zudem übt ihr mit Sauerstoffschuld im Wasser umgehen zu können. 


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Das Atmen nimmt im Schwimmen eine zentrale Rolle ein. Klar, irgendwann muss man wieder an Luft kommen, auf der anderen Seite jedoch, bringt der Atemzug jedes Mal eine Unterbrechung des Schwimmrhythmus und eine Verschlechterung der Hydrodynamik mit sich. Im Wettkampf ist es zusätzlich so, dass man im Gewühl gelegentlich kaum zum Luftholen kommt – eine unangenehme Situation, auf die man sich jedoch vorbereiten kann.
Es lohnt sich also im Herbst und Winter nicht nur an der sauberen (Atem-)Technik zu arbeiten, sondern auch die Toleranz zu schulen. Wer über mehr Luft verfügt, kann auch unter Belastung noch den 3er-Zug schwimmen. Dadurch habt ihr einen besseren Überblick im Wasser, da ihr gleichmäßig auf beide Seiten atmet.

www.joerg-schueler.de, freiAusführungshinweise Atempyramide

Die Atempyramiden werden stets in ruhigem Tempo mit Fokus auf sauberer Technik durchgeführt. Auch bei einsetzendem Sauerstoffmangel sollte der Schwimmstil noch ruhig und effektiv bleiben. Wer sich einmal überwunden hat, der wird merken: ruhig geht es sogar viel besser!
Diese Übungen helfen auch, euer Lungen-Volumen zu vergrößern. Da die Atem-Pyramiden immer auf beide Atemseiten ausgelegt sind, trainiert ihr außerdem, auch auf euerer schwächeren Atemseite unter Belastung stabiler zu werden.

Kleine Atem-Pyramide (Hobby-Triathlet)

7 x 100m Kraul, GA1, 30 Sekunden Pause
2er, atmen rechts
3er
4er langer Gleitzug, atmen rechts
5er langer Gleitzug
4er langer Gleitzug, atmen links
3er
2er, atmen links

Große Atem-Pyramide (leistungs-orientierter Triathlet)

10 x 100m Kraul, jeweils 75m GA1 + 25m GA2, 20 Sekunden Pause
2er, atmen rechts
4er, atmen rechts
6er langer Gleitzug, atmen rechts
8er langer Gleitzug, atmen rechts
9er (nur GA I)
9er (nur GA I)
8er langer Gleitzug, atmen links
6er langer Gleitzug, atmen links
4er, atmen links
2er, atmen links

Beim 8er- oder 9er-Zug kann man schon mal Sternchen sehen. Also am Anfang nicht übertreiben, damit der Bademeister euch nicht wiederbeleben muss.

Noch Schwierigkeiten? Wir helfen euch!
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Foto: Jörg Schüler

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