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Schnelle Schwimmhäute: Neoprenanzüge 2013

9. März 2013 von Christine Waitz

Foto: 2XULuftmatratze, Isomatte, Gummipelle oder schlicht und einfach Neo – wie auch immer Triathleten ihren Neoprenanzug nennen, Fakt ist, dass die zweite Haut mittlerweile essentiell in der Materialsammlung des Ausdauerdreikämpfers ist. Wir haben jetzt schon die Modelle für die kommende Saison unter die Schwimmbrille- Pardon- Lupe genommen.


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Wie sieht eigentlich der perfekte Neoprenanzug aus? Idealerweise besitzt er maximale Flexibilität bei minimalem Materialwiderstand im Wasser, er hält Wasser vom Eindringen in den Anzug ab und ermöglicht zudem ein leichtes und schnelles Ausziehen. Die ursprüngliche Funktion des Kälteschutzes ist mittlerweile selbstverständlich und in den Hintergrund getreten. Wichtiger ist, welcher Anzug am vermeintlich schnellsten ist.

Hier findet ihr Neopren-Testschwimmen überall in Deutschland

Foto: Thomas Wenning, freiAuftrieb an den richtigen stellen

Einer der Gründe, warum Triathleten auf die schwarze Schwimmhaut so ungern verzichten, ist der Auftrieb, den sie bietet. Denn dadurch verbessert sich die Wasserlage, was besonders bei nicht so geübten Schwimmern zu großer Kraftersparnis und schnelleren Schwimmzeiten führt.
Um diesen Effekt bestmöglichst ausnutzen zu können, ist der moderne Neo so konzipiert, dass er an einigen Stellen größeren Auftrieb gibt und somit zur Stabilisation beiträgt, an anderen Stellen hingegen dünner ist, um die nötige Bewegungsfreiheit und Flexibilität zu gewährleisten. Genau dort wo es am nötigsten ist – nämlich an den Beinen – geben die meisten Anzüge mit einer Neoprenstärke von bis zu fünf Millimetern den größten Auftrieb. Das optimiert die Wasserlage und schont die Beinmuskulatur für die folgenden Disziplinen.
Im Gegensatz dazu, sind Arme und Schultern durch rund zwei Millimeter dünne Neoprenschichten extrem Flexibel gehalten und geben minimalen Widerstand. Auch hier ist die maximale Kraftersparnis für den Schwimmer möglich.

Foto: Thomas Wenning, freiProbeschwimmen ist Pflicht

Nicht nur Größe und Passform des Neoprenanzuges müssen ideal sein um den optimalen Effekt zu erreichen. Auch Faktoren wie Halsabschluss, Reißverschlusssystem und die Auszieheigenschaften sollten individuellen Bedürfnissen und Vorlieben angepasst sein.
Eben deswegen sollte ein Neoprenanzug probegeschwommen werden. Um euch eine Vorauswahl der aktuellen Modelle zu ermöglichen, haben wir uns auf dem Markt 2013 schon einmal umgesehen.

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Zu den Modellen von 2XU.
Zu den Modellen von Aquaman.
Zu den Modellen von Aqua Sphere.
Zu den Modellen von Huub.
Zu den Modellen von Camaro.

Zu den Modellen von Orca.

Zu den Modellen von Sailfish.

Fotos: Thomas Wenning, triathlon.de


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