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Rookie Runde: Boris Stein – „Nach dem Schwimmen bin ich die selbe Radzeit wie Lothar Leder gefahren“

29. Mai 2015 von Christine Waitz

Ingo KutscheDie Bilder des Ironman Hawaii. Für viele ein, oder sogar DER Grund, Triathlon einmal selbst auszuprobieren. Auch Boris Stein ging es so. Der 30-jährige Lehrer wollte dann während seines Studiums die Theorie auch in Praxis erleben, tauschte Fußballspielen gegen Schwimmen, Radeln und Laufen. Und blieb dabei. „Die Motivation es beim nächsten Mal besser zu machen, hatte mich gepackt.“


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Beim ersten Wechsel …“fing früher einmal mein Rennen an“, sagte Boris Stein in einem triathlon.de Interview im Oktober 2014. Mittlerweile ist der 30-jährige stark auf allen Disziplinen, startet sowohl in der ersten Triathlon Bundesliga, als auch auf Mittel- und Langdistanz.
Nach Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison – der geplante Ironman Südafrika fiel einem Infekt zum Opfer – lief es beim Ironman 70.3 Aix-en-Provence gut. Lediglich Andreas Böcherer konnte ihm die Hacken zeigen. Ein kleiner Rückschlag erwartete den Profi in der Woche darauf beim Ironman 70.3 Barcelona. Ein Radsturz nach dem ersten Drittel der Strecke und eine dadurch nicht ganz optimale Laufleistung ergaben Platz zehn. Doch Boris Stein blickt positiv nach vorne: „Für mein nächsten Ironman habe ich ausreichend Rennkilometer gesammelt“, schreibt er in seinen News.

Der wird am 28. Juni in Nizza stattfinden. Nach dem Ironman Lake Tahoe 2013 (Platz 8), dem Sieg beim Ironman Zürich und Platz 20 beim Ironman Hawaii 2014 wird es sein viertes Langdistanzrennen werden.

Boris‘ Steckbrief

  • Geburtstag: 19. Oktober 1984
  • Beruf: Lehrer (Sozialkunde und Sport)
  • Wohnort: Eitelborn
  • Größte Erfolge:
    • 2. Platz Ironman 70.3 Pays d’Aix 2015
    • 20. Platz Ironman Hawaii 2014
    • 1. Platz Ironman Zürich 2014
    • 1. Platz Ironman 70.3 Rapperswil 2014
    • 1. Platz Challenge Kraichgau (Deutscher Meister Mitteldistanz) 2013
    • 1. Platz Allgäu-Triathlon (Deutscher Meister Mitteldistanz) 2012

Boris Stein Hawaii 2014

 

„Triathlon, dass ist doch der Sport mit Schießen?“ Zugegeben, heute bekommt man diese Frage nicht mehr so oft zu hören. Vor einigen Jahren war das noch anders. Wann ist dir der Begriff „Triathlon“ das erste Mal untergekommen?

Als Sportbegeisteter kann ich das ebensowenig sagen, wie seit wann ich Fußball  kenne. Fasziniert bin ich seit den TV-Bildern des ersten deutschen Hawaiisieges (Anm. d. Red.: 1997 durch Thomas Hellriegel).

Wann und warum hast du beschlossen, das „Abenteuer Triathlon“ in Angriff zu nehmen? 

Im Zuge meines Sportstudiums wollte ich die theoretischen Erkenntnisse an mir selbst ausprobieren.

Wo standest du das erste Mal hinter der Startlinie?

Sprintdistanz in Bad Ems 2008. 

Foto: Ingo Kutsche, freiWie lief dein persönliches Rookie-Rennen?

Im Wasser bin ich fast ertrunken. Anschießend bin ich die selbe Radzeit wie Lothar Leder gefahren. Kurz: Die Motivation es beim nächsten Mal besser zu machen, hatte mich gepackt.

Triathlon damals und heute: Was macht für dich nach sieben Jahren immer noch die Faszination aus?

Ich trainiere einfach gerne und freue mich daran, wie es mit der Zeit schneller geht.

Dein Tipp für jeden Rookie 

Triathlontraining sollte kein Einzelsport sein. Bei einer Trainingseinheit im Verein kann man mehr lernen als bei stundenlanger Recherche im Internet.

Zur Website von Boris Stein.

Fotos: Ingo Kutsche

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